Cats

Verfilmung des populären Musicals von Andrew LLoyd Webber.

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(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, USA 2019
Regie Tom Hooper
Darsteller Francesca Hayward, Rebel Wilson, Jason Derulo
Kinostart 25.12.2019
Einspielergebnis D € 2.042.783
Bes. (EDI) 241.573
Bes. (FFA) 239.900
Charthistory
Boxoffice USA $ 27.152.390
Charthistory

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Wie jedes Jahr versammeln sich die Londoner Katzen auf einer Müllhalde zum Ball, um zu bestimmen, wer von ihnen mit einem neuen Katzenleben beschenkt wird. Unter ihnen Grizabella, eine einst glamouröse und nun sehr alte Katze, die sich im Song "Memory" an ihre bessere Zeiten erinnert, ein fetter Dandy-Kater und ein Bösewicht.

Aufwändig in Ausstattung, Kostüm, VFX und Choreographie umgesetzte Verfilmung eines der populärsten und Musicals nicht nur der Achtzigerjahre. Oscar-Preisträger Tom Hooper (für "The Kings' Speech"), der bereits den Musicalhit "Les Misérables" erfolgreich auf die Leinwand brachte, gewann eine hochkarätige Besetzung aus Schauspiel- und Musikstars wie Taylor Swift und Jennifer Hudson und mit Francesca Hayward auch eine Primaballerina dafür.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel Cats
Land / Jahr Großbritannien/USA 2019
Kategorie Spielfilm
Genre Musical / Fantasy
Produktionsfirmen Working Title
Kinostart 25.12.2019
Laufzeit 111
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 2.042.783
Bes. (EDI) 241.573
Bes. (FFA) 239.900
Charthistory
USA-Start 20.12.2019, bei Universal
Boxoffice USA $ 27.152.390
Web-Link https://upig.de/micro/cats
nach oben Cast & Crew
Produzenten Tim Bevan, Eric Fellner, Debra Hayward, Tom Hooper
Koproduzenten Ben Howarth
Ausf. Produzenten Jo Burn, Andrew Lloyd Webber, Angela Morrison, Steven Spielberg
Regie Tom Hooper
Drehbuch Lee Hall, Tom Hooper
Buchvorlage T. S. Eliot, Andrew Lloyd Webber
Darsteller Francesca Hayward (Victoria), Rebel Wilson (Jenny Fleckenfell), Jason Derulo (Rum-Tum-Tugger), Jennifer Hudson (Grizabella), James Corden (Bustopher Jones), Idris Elba (Macavity), Dame Judi Dench (Alt-Deuteronimus), Sir Ian McKellen (Gus, der Theater-Kater), Taylor Swift (Bombalurina), Daniela Norman (Demeter), Danny Collins (Mungojerrie), Naoimh Morgan (Rumpleteazer), Robert Fairchild (Munkustrap), Steven McRae (Skimbleshanks), Laurie Davidson (Mr. Mistoffelees)
Kamera Christopher Ross
Schnitt Melanie Oliver
Musik Andrew Lloyd Webber
Produktionsdesign Eve Stewart
Kostüme Paco Delgado
Casting Lucy Bevan
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Cats Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 107 Min. Kauf
Cats Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 111 Min. Kauf
Cats Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 107 Min. Leih
Cats Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 111 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Wie jedes Jahr versammeln sich die Londoner Katzen auf einer Müllhalde zum Ball, um zu bestimmen, wer von ihnen mit einem neuen Katzenleben beschenkt wird. Unter ihnen Grizabella, eine einst glamouröse und nun sehr alte Katze, die sich im Song "Memory" an ihre besseren Zeiten erinnert, ein fetter Dandy-Kater und ein Bösewicht.

Aufwändig in Ausstattung, Kostüm, VFX und Choreographie umgesetzte Verfilmung eines der populärsten Musicals der letzten 30 Jahre. Oscar-Preisträger Tom Hooper (für "The Kings' Speech"), der bereits den Musicalhit "Les Misérables" erfolgreich auf die Leinwand brachte, gewann eine hochkarätige Besetzung aus Schauspiel- und Musikstars wie Taylor Swift und Jennifer Hudson und mit Francesca Hayward auch eine Primaballerina für seinen als spektakulär misslungen verrufenen Film, der jetzt schon Trash-Kultstatus genießt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Wie jedes Jahr versammeln sich die Londoner Katzen auf einer Müllhalde zum Ball, um zu bestimmen, wer von ihnen mit einem neuen Katzenleben beschenkt wird. Aufwändige Verfilmung des populären Musicals von Andrew Lloyd Webber, das mit Starbesetzung und bizarrer Optik aufwartet.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Mit beeindruckenden VFX-Effekten und dem perfekten Gespür für die Vorlage von Andrew Lloyd Webber gelingt Regisseur Tom Hooper die Adaption des Erfolgsmusicals für die große Kinoleinwand.

In einer kalten Londoner Nacht wird ein Bündel in einem Hinterhof abgelegt. Katzen kommen neugierig herbei, schnüffeln, wollen wissen, wer der Neuankömmling ist. Denn sie alle, die sich hier im Mondlicht versammeln, sind eine feste Gemeinschaft. Und heute ist eine besondere Nacht. Jede von ihnen wird eine Chance bekommen, sich vorzustellen. Und dann wird die alte weise Katze Alt Deuteronymous eine von ihnen auswählen, um heraufzusteigen in die himmlische Sphäre und in einem neuen Leben wiederzukehren. Doch wer wird es sein? Der Rum-Tum-Tugger, der alle Katzen mit seinem Charme in seinen Bann zieht? Oder die alte Gumbie-Katze, deren Lebensziel es ist, aus wuseligen Kakerlaken eifrige - und natürlich leckere - dienstbare Geister zu machen? Oder etwa Macavity, der nur Böses im Sinn hat? Wen auch immer es trifft, es wird eine denkwürdige Nacht, in der keine Katze schweigen wird. Seit 1981 ist Andrew Lloyd Webber's Musical CATS, das auf einer Gedichtsammlung von T.S. Eliot beruht, auf den Musicalbühnen der Welt unterwegs. Der Beginn einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. Nun zaubert Tom Hooper die Geschichte rund um den Jellicle-Ball und die Jellicle-Cats auf die große Kinoleinwand und stellt unter Beweis, dass der Zauber der unnachahmlichen Songs auch hier nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Die Emotionen vermitteln sich in jedem Song, was an der großartigen Darstellerleistung des gesamten Ensembles liegt. Angefangen bei namhaften Gaststars wie Taylor Swift, Jason DeRulo, über Neuentdeckungen wie Francesca Hayward in ihrer ersten großen Rolle bis hin zu großen Namen wie Idris Elba als Macavity, Sir Ian McKellen als Gus, der Theater Kater und Dame Judi Dench als Alt-Deuteronymous, eine Rolle, die Tom Hooper im Gegensatz zur Vorlage weiblich gemacht hat. Die Kulissen sind gigantisch, die Musik berauschend und die Stimmung mitreißend. Auf diese Weise gelingt es, das einzigartige Musical-Ereignis auch für die Kinoleinwand erlebbar zu machen.

Gutachten:

Der Film von Tom Hooper ist die imposante Adaption des Erfolgsmusicals von Andrew Lloyd Webber, aber zugleich auch ein Experiment. Auf der erzählerischen Ebene folgt der Regisseur der Vorlage, indem er nicht etwa versucht, das Ausgangsmaterial durch eine herkömmliche Filmdramaturgie zu verändern. Die ursprüngliche Quelle, eine Gedichtsammlung von T.S. Elliot, wird so respektiert, und der Film besteht, wie das Musical, in erster Linie aus einer Reihe von musikalischen Porträts der einzelnen Katzen, denen jeweils ein Song und eine Shownummer mit einer oft sehr ausgefeilten Choreografie entspricht. Eine Veränderung besteht darin, dass bei der Rolle von Alt-Deuteronymous das Geschlecht gewechselt wurde, sodass nun Judie Dench die weise alte Katze spielt. Eine inspirierte Entscheidung, denn sie gibt der Figur und damit auch dem Film eine "menschliche" Erdung. Auch weil sie nicht so professionell singt wie die restliche Besetzung, und ihr Bemühen, mit einer untrainierten Stimme dem Song gerecht zu werden, wirkt angesichts der Perfektion rund um sie herum geradezu berührend. Das eigentliche Experiment des Films ist aber die künstlerische Entscheidung, mit digitalen Effekten (VFX) die Figuren so realistisch wie nur möglich aussehen zu lassen, allerdings als Menschen, deren Körper in Katzenfellen stecken. Wenn die Performer auf der Bühne in Katzenkostümen agieren, so wurden ihnen diese Verkleidungen nun digital auf die Körper gelegt, wodurch eine irritierende Wirkung entsteht, die der Hauptgrund dafür sein dürfte, warum der Film so umstritten ist. Die Figuren sind Zwitterwesen, halb Mensch, halb Katze, und vor allem bei den Tänzen haben sie eine manchmal geradezu schockierende Körperlichkeit. Als eine künstlerische Vision ist dies radikal und mit einer bestechenden Virtuosität umgesetzt. So wird CATS mit dem Prädikat "besonders wertvoll" bewertet.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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