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Black Christmas

Remake des Horrorfilms "Jessy - Die Treppe in den Tod" von 1974, in dem acht Studentinnen in den Weihnachtsferien von einem Psychopathen terrorisiert werden.

Black Christmas Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie Glen Morgan
Darsteller Katie Cassidy, Mary Elizabeth Winstead, Michelle Trachtenberg
Kinostart 21.12.2006
Einspielergebnis D € 544.895
Bes. (EDI) 83.399
Bes. (FFA) 83.556
Charthistory
Boxoffice USA $ 16.184.405
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Jahre sind vergangen, seitdem der von seiner Mutter missbrauchte Billy Rache übte und sie und ihren Liebhaber ermordete. Nun befindet sich ein Studentinnenheim in dem Haus des grausigen Verbrechens, das während der Weihnachtsferien von acht Mädchen bewohnt wird. Auch Billy kehrt unbemerkt in sein Zuhause zurück und versteckt sich in seinem einstigen Gefängnis, dem Speicher des Hauses. Die Mädchen erhalten zunächst drohende Anrufe. Dann wird eine nach der anderen ermordet.

Für das Remake des gleichnamigen Horrorfilms von 1974, der in Deutschland unter dem Titel "Jessy - Die Treppe in den Tod" zu sehen war und damals eher zu den Randnotizen des grassierenden Genrebooms zählte, konnte mit Glen Morgan ein verdienter Fachmann als Regisseur und Autor gewonnen werden. Der Macher von "Willard" und "Final Destination 3" brachte die Prämisse auf den heutigen Stand der Dinge und bevölkerte seine schaurige Mär über acht terrorisierte Studentinnen mit attraktiven Jungstars wie Michelle Trachtenberg ("EuroTrip") und Lacey Chabert ("Girls Club").

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Das Gespann Glen Morgan und James Wong ("Final Destination") kommt so langsam richtig in Fahrt und aktualisiert nach "Willard" erneut ein Horrorstoff aus den 70ern, diesmal aus der Abteilung Slasher.

Wie so oft im Horrorfilm geht es um die unheilvollen Resultate einer zerstörten Familie, wie mehrere Rückblenden preisgeben. Ein klarer Fall fürs Jugendamt: Da muss der junge Billy mit ansehen, wie vor seinen Augen der Vater von der infamen Mutter und ihrem Lover herzlos abgeschlachtet wird. Er flüchtet sich vor den Nachstellungen des Mordpärchens auf den Dachstuhl, wo er die nächsten Jahre bis zur Geschlechtsreife vegetiert, bis seine Mutter ein inzestuöses Kind mit ihm zeugt. Diese Tochter verhackstückt der asozialisierte Mann schließlich, bis er in die geschlossene Anstalt eingeliefert wird. Aus der bricht er eines weihnachtlichen Tages aus, um zu seiner früheren Wirkstätte zurückzukehren und eine Clique modelbemaßter, verzogener Zicken in dem jetzigen Schwesternhaus zu dezimieren.

Wem das bekannt vorkommt, wer da an Michael Myers oder Jason Vorhees denkt, der sollte wissen, dass das zugrunde liegende Original jener ersten Schlitzer-Welle vorauslief. Ähnlichkeiten zu "Halloween" und speziell der Auflösung von "Freitag, der 13." sind deshalb keineswegs zufällig.

Durch eine fast ausschließlich weibliche Besetzung inklusive der Auflösung gibt Regisseur Morgan dem Treiben zwar keine feministische, so doch aber feminine Note. Daneben zeichnet sich sein Werk durch das Leitthema Augen aus, die als Spannungsquelle (Voyeurismus) und leicht verstörendes Element (Augenausreißen) dienen. Wenn Augäpfel wie Christkugeln am Tannenbaum hängen, oder Plätzchen aus Menschenhaut verzehrt werden, zeigt sich der grobe Humor in allen grotesken Zügen. Gegen "Saw" & Co. nimmt sich der kranke Touch dennoch harmlos aus.

Das moderate Blutbad, das sich trotz mancher Gewaltspitzen noch in Mainstreambereich bewegt, beherrscht Ironie und Thrill zu gleichen Teilen. Nicht erst die finale Schreiorgie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und bewahrt den Sinn für krude Gore-Einlagen, die allerdings weniger drastisch als in der "Final Destination"-Reihe ausfallen. Der unaufdringliche Retro-Look mit festlich geschmücktem Ambiente ist formell gediegen und hübsch anzusehen, weshalb der Minimalismus bei Story und Charakterisierungen nicht weiter ins Gewicht fällt. Eine kurze, aber nicht schmerzlose Bescherung für diejenigen, die Kuschelweihnachten über haben und nach unchristlichen Alternativen suchen. tk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Concorde
O-Titel Black Christmas
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Thriller
Produktionsfirmen 2929 Prod./Copper Heart Entertainment/Victor Solnicki Prod.
Kinostart 21.12.2006
Laufzeit 85
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Einspielergebnis D € 544.895
Bes. (EDI) 83.399
Bes. (FFA) 83.556
Charthistory
USA-Start 22.12.2006, bei MGM
Boxoffice USA $ 16.184.405
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Produzenten James Wong, Marc Butan, Marty Adelstein, Steve Hoban
Ausf. Produzenten Scott Nemes, Noah Segal
Regie Glen Morgan
Drehbuch Glen Morgan
Darsteller Katie Cassidy (Kelli), Mary Elizabeth Winstead (Heather), Michelle Trachtenberg (Melissa), Crystal Lowe (Lauren), Kristen Cloke (Leigh), Lacey Chabert (Dana), Andrea Martin (Ms. Mac), Jessica Harmon (Megan), Oliver Hudson (Kyle), Leela Savasta (Claire)
Kamera Robert McLachlan
Schnitt Chris G. Willingham
Ton Patrick Ramsay
Casting Heike Brandstatter, Coreen Mayrs, John Papsidera
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Black Christmas EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 91 Min. Kauf
Black Christmas EuroVideo Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 86 Min. Kauf
Black Christmas (Steelbook)
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 86 Min. Kauf
Black Christmas
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien HD DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 121 Min. Kauf
Black Christmas EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 91 Min. Kauf
Black Christmas EuroVideo Medien DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 86 Min. Leih
Enthalten in:
Horror Triple Feature (3 Discs)Horror Triple Feature (3 Discs)
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 258 Min.
Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 272 Min.
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Jahre sind vergangen, seitdem der von seiner Mutter missbrauchte Billy Rache übte und sie und ihren Liebhaber ermordete. Nun befindet sich ein Studentinnenheim in dem Haus des grausigen Verbrechens, das während der Weihnachtsferien von acht Mädchen bewohnt wird. Auch Billy kehrt unbemerkt in sein Zuhause zurück und versteckt sich in seinem einstigen Gefängnis, dem Speicher des Hauses. Die Mädchen erhalten zunächst drohende Anrufe. Dann wird eine nach der anderen ermordet.

Für das Remake des gleichnamigen Horrorfilms von 1974, der in Deutschland unter dem Titel "Jessy - Die Treppe in den Tod" zu sehen war, konnte mit Glen Morgan ein verdienter Fachmann als Regisseur und Autor gewonnen werden. Der "Akte X"-Regisseur und Macher von "Final Destination" brachte die Prämisse auf den heutigen Stand der Dinge und bevölkerte seine schaurige Mär über acht terrorisierte Studentinnen mit attraktiven Jungstars wie Michelle Trachtenberg ("Buffy") und Lacey Chabert ("Girls Club").

Quelle: mediabiz.de

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