Superbanner
 

Aladdin

Amüsant-abenteuerliche Live-Action-Neu-Adaption des Zeichentrickklassikers nach Märchenvorlage.

Aladdin Großansicht
(Bild: Walt Disney)
Verleih Walt Disney
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2019
Regie Guy Ritchie
Darsteller Will Smith, Mena Massoud, Naomi Scott
Kinostart 23.05.2019
Einspielergebnis D € 17.906.319
Bes. (EDI) 1.992.522
Bes. (FFA) 2.000.269
Charthistory
Boxoffice USA $ 355.552.231
Charthistory

nach oben Inhalt & Info

Ausgerechnet Aladdin, ein liebenswerter, junger Mann von der Straße, findet die Wunderlampe und den dazugehörigen Geist, der ihm zu Diensten sein und ihm drei Wünsche erfüllen will. Auch der Großwesir versucht, sie in seinen Besitz zu bringen, um seine Macht weiter aus zu bauen. Aladdin hat andere Wünsche, er hat ein Auge auf die hübsche Prinzessin geworfen und möchte sie beeindrucken...

Amüsant-abenteuerliche Live-Action-Neu-Adaption eines Zeichentrickklassikers nach Märchenvorlage, die u.a. mit Will Smith als Geist aus der Lampe einen stärker komischen Anstrich bekommt. Guy Ritchie, der bereits "Sherlock Holmes" fürs moderne Publikum ummodelte, setzt hier seinen ersten Familienfilm um: Ein turbulentes Abenteuer, das zwar auch wie von Ritchie zu erwarten mit einfallsreicher Action aufwartet, aber in üppiger, bunter Märchen-Optik und positiver Message dennoch ein klassischer Disney-Titel ist.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Guy Ritchies Realfilm-Musical-Adaption des Disney-Zeichentrickklassikers von 1992 ist ein gnadenlos unterhaltsamer Fantasyritt in 1001 Nacht.

Disneys "Aladdin" aus dem Jahr 1992 nimmt eine besondere Stellung im Pantheon der Zeichentrickklassiker des Hauses ein. Er war damals der erste Film von Disney Animation, der mehr als 200 Mio. Dollar in den USA einspielen konnte und die mit "Arielle, die Meerjungfrau" und "Die Schöne und das Biest" begonnene Renaissance endgültig zementierte. Vor allem bleibt der Film in Erinnerung wegen der entfesselten Performance von Robin Williams als Flaschengeist Dschinni, der vielleicht begnadetste Auftritt dieses Comedy-Genies, der, losgelöst von seiner fleischlichen Hülle, wirklich loslegen konnte. Das ist wichtig zu wissen, um zu verstehen, warum es gerade bei dieser Realfilm-Adaption so diffizil war, die richtigen Entscheidungen zu treffen, warum Guy Ritchie als Regisseur und Will Smith in den Fußstapfen von Robin Williams als problematisch empfunden werden könnten und warum sich beide als goldrichtig für den Stoff erweisen: ein so buntes und hyperaktives und geschäftiges Musical, als hätte man Stanley Donen Amphetamine verabreicht: Sofort erkennt man Ritchies unverkennbar hyperkinetischen Stil, mit dem er zum Inbegriff des coolen britischen Jungskinos wurde. Aber eben auch "Snatch" oder "Sherlock Holmes" zeichnen sich für ein instinktives Verständnis für Musik und Rhythmus aus, was sich auch hier, in diesem deutlich auf den heutigen Stand der Dinge gebrachten 1001-Nacht-Szenario gewinnbringend niederschlägt. Und doch dauert es eine ganze Weile, bis "Aladdin" wirklich abhebt, ziemlich genau nach der ersten großen Song-and-Dance-Nummer mit dem Dschinni in der Schatzhöhle. Denn Will Smith macht das ganz wunderbar, wie er Robin Williams eben nicht kopiert, sondern sich von dessen Haltung inspirieren lässt, sich keinerlei Grenzen zu setzen. Danach gibt es kein Halten mehr in diesem Szenario, das sich von "Der Dieb von Bagdad" und dem klassischen "Robin Hood" mit Errol Flynn ebenso inspirieren lässt wie von Komödien wie "Der Hofnarr" oder klassischen Musicals, immer mit der erklärten Absicht, seinem Publikum einen maximal unterhaltsamen Kinobesuch zu bescheren. Dass Prinzessin Jasmin stärker in den Mittelpunkt rückt, ohne den Jungsspaß zwischen Aladdin und dem Dschinni zu beeinträchtigen, und Ritchie eine ungeahnte feminine Seite entdecken kann in diesem überbordenden Füllhorn inspirierter Einfälle, trägt zum positiven Gesamteindruck bei. Die Filmemacher wussten wohl, dass ihr Szenario funktioniert. Wie sie nach der finalen Schwarzblende noch einmal eine letzte Tanznummer aufziehen, ist Indiz für ihre Zuversicht. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 39

...(39 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Walt Disney
O-Titel Aladdin
Land / Jahr USA 2019
Kategorie Spielfilm
Genre Abenteuer / Fantasy
Kinostart 23.05.2019
Laufzeit 129
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 17.906.319
Bes. (EDI) 1.992.522
Bes. (FFA) 2.000.269
Charthistory
USA-Start 24.05.2019, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 355.552.231
Web-Link https://disney.de/filme/aladdin-2019, https://www.youtube.com/watch?v=mQ8vWGe5K1M
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jonathan Eirich, Dan Lin
Koproduzenten Max Keene, Mark Mostyn
Ausf. Produzenten Kevin De La Noy, Marc Platt
Regie Guy Ritchie
Drehbuch John August, Guy Ritchie
Darsteller Will Smith (Dschinni), Mena Massoud (Aladdin), Naomi Scott (Jasmine), Marwan Kenzari, Billy Magnussen, Nasim Pedrad, Navid Negahban, Numan Acar, Cassie Clare
Sprecher Alan Tudyk
Kamera Alan Stewart
Schnitt James Herbert
Musik Alan Menken
Produktionsdesign Gemma Jackson
Kostüme Michael Wilkinson
Casting Salah Benchegra, Lucinda Syson
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Aladdin The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 124 Min. Kauf
Aladdin The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 129 Min. Kauf
Aladdin (Blu-ray 3D + Blu-ray) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 129 Min. Kauf
Aladdin (4K Ultra HD + Blu-ray) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 129 Min. Kauf
Aladdin The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 124 Min. Leih
Aladdin The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 129 Min. Leih
Aladdin (Blu-ray 3D) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 129 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Aladdin schlägt sich mit kleinen Gaunereien durchs Leben in Agrabah: Bei einem seiner Streifzüge hilft er einem Mädchen aus der Patsche, nicht wissend, dass es sich um Prinzessin Jasmin handelt, die nicht länger im goldenen Käfig leben will. Auch der böse Wesir Dschafar wird auf Aladdin aufmerksam: Er soll ihm aus einer Höhle eine Wunderlampe holen. Allerdings ist es Aladdin, der den darin schlummernden Flaschengeist neu erweckt. Mit ihm macht er sich auf, Jasmins Herz zu erobern und Agrabah vor Dschafar zu retten.

Von allen Realneuverfilmungen von Disneys Zeichentrickklassikern ist Guy Ritchies Interpretation von "Aladdin" aus dem Jahr 1992 die spritzigste und bestgelaunte, ein vor Bewegung und Farben explodierendes Musical, dessen überschäumende Stimmung ansteckend ist. Das ist ebenso Ritchies Instinkt für Action zu verdanken, wie auch dem entfesselt aufspielenden Will Smith, der in der Rolle von Robin Williams' Figur einfach unwiderstehlich ist. Mena Massoud und Naomi Scott sind sympathische Helden an seiner Seite.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein kleiner Straßendieb will mit Hilfe des Geists aus der Wunderlampe das Herz einer Prinzessin erobern und das bedrohte Agrabah retten. Guy Ritchies Neuverfilmung des legendären Disney-Zeichentrickfilms, in dem Will Smith in der Rolle des Dschinns über sich hinauswächst.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Die Realverfilmung von Disneys Animationsfilmklassikers unter der Regie von Guy Ritchie beeindruckt durch seine mitreißende Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Musik und Magie.

Aladdin weiß, wie man zurechtkommt. Als Straßendieb ist er geschickt und schnell und weiß sich immer mit Tricks zu helfen. Eines Tages trifft er in den Straßen von Agrabah die wunderschöne Prinzessin Jasmin, die sich als Palastdienerin ausgibt. Als Aladdin herausfindet, wer sie wirklich ist, will er alles tun, um sie zu beeindrucken. Doch wie soll das gehen, als Dieb? Da macht ihm der gerissene Hofmarschall Dschaffar einen Vorschlag. Aladdin soll für ihn eine magische Lampe aus einem Berg befreien und im Gegenzug verschafft ihm Dschaffar Reichtum und Macht. Doch als Aladdin die Lampe findet, kommt alles anders. Denn der Dschinni, der aus der Lampe schlüpft, gewährt Aladdin drei Wünsche. Und Aladdin muss genau überlegen, wofür er diese nutzt. Der Animationsfilm ALADDIN aus dem Jahr 1992 war ein absoluter Klassiker. Doch diese Realverfilmung des Stoffes unter der Regie von Guy Ritchie hat das Zeug dazu, ebenfalls ein solcher zu werden. Detailverliebte Kulissen, ein atemberaubend sinnliches Setting und ein wahres Feuerwerk an Farben und Lichtern erwecken eine Welt aus 1001 Nacht zum Leben und erschaffen den perfekten Hintergrund für eine mitreißende Geschichte. Eine Geschichte, in der ein perfekt besetztes Ensemble agiert, allen voran Will Smith als wort- und einfallsreicher Geist aus der Flasche, Mena Massoud als charmant-einnehmender Aladdin und Naomi Scott als Jasmin, die als Charakter gegenüber dem Märchen eine Neu-Interpretation erfährt. Denn als dem Protagonisten absolut ebenbürtige Heldin ist sie es, die ihrem Vater klarmacht, dass sie selbst die Stärke hat, nach ihm als Sultan zu herrschen - mit Güte, Weitsicht und einer großen Portion Mut, den sie mehrfach unter Beweis stellt. Alan Menken, der bereits für den Animationsfilm den legendären Score komponierte, schenkt Jasmin sogar einen eigenen Song, der, ebenso wie die anderen bekannten Lieder, kongenial inszeniert und choreografiert ist. Mit abenteuerlichem und rasantem Tempo erzählt der Film seine Geschichte, dazu gesellen sich Humor und jede Menge Herz. Mit ALADDIN gelingt es Disney, die Fantasiewelt eines Klassikers des Zeichentrick in die Realität zu übersetzen. Und daraus etwas magisches Neues zu schaffen.

Gutachten:

Die Disney-Studios inszenieren schon seit einiger Zeit ihre Zeichentrickklassiker neu in Live-Action-Fassungen. Bei ALADDIN ist dies besonders gut gelungen. Guy Ritchie, der auch am Drehbuch mitgearbeitet hat, führt hier mit dem Tempo und Witz Regie, für das er bekannt ist. Der Film beginnt gleich mit einer atemberaubenden Verfolgungsjagd, bei der die Häscher des Sultans den Straßendieb Aladdin, seinen Affen Abu und eine schöne Unbekannte, die sich später als die schöne und kluge Prinzessin Jasmin entpuppt, durch die Straßen und über die Dächer der Märchenstadt Agrabah verfolgen. Wie bei dem Vorbild sind auch hier Songs und Tanznummern eingestreut, die wie kleine Ruhepausen bei der aktionsreichen Handlung wirken, und hier oft im Stil von Bollywood-Showeinlagen choreografiert sind. Mena Massoud als Aladdin und Naomi Scott als Jasmin sind frische, sympathische Darsteller, und neben dem diebischen Affen Aladdins treten als Sidekicks in der Disneytradition auch noch ein fliegender Teppich auf, der Aladdin wie ein treues Haustier folgt sowie der sprechende und spionierende Papagei des bösen Großwesirs. Das Kätzchen der Prinzessin ist ein riesiger Tiger, und bei diesem realistisch gestalteten Tier fällt besonders auf, wie täuschend lebensecht die Computeranimation bei ALADDIN ist. Doch eine der wichtigsten Figuren des Films ist der Flaschengeist Dschinni, und nach seinem, relativ späten, ersten Auftritt schaltet der Film auf ein anderes, noch höheres Energielevel. Will Smith spielt ihn mit der Frechheit und dem Selbstbewusstsein eines Komikers, und hier passt diese Attitüde perfekt zu der Figur, die alle Wünsche erfüllen und sich in jede denkbare Gestalt verwandeln kann, sodass der Film immer dann, wenn er auftaucht, zu einem Strudel von fantastischen, komischen, und voller orientalischem Prunk ausgeführten Fantasmagorien wird. Hier wird tricktechnisch aus dem Vollen geschöpft, aber das Drehbuch ist so gut, dass die großartigen Effekte nie zum Selbstzweck werden, sondern stattdessen der Geschichte immer noch einen neuen Dreh geben. Im Vergleich zum Vorbild wurde sie auch geschickt modernisiert - so ist etwa (sowohl im Märchenreich wie auch in einem Film der Disney Studios) die Zeit reif für eine Prinzessin, die sich nicht damit zufrieden gibt, einen zukünftigen Herrscher zu heiraten, sondern die selber "Sultanin" werden will, und dieses Ziel dann auch erreicht. So wird der Film all seinen Helden und Heldinnen gerecht. Und auch für den Dschinni erfüllt sich ein langgehegter Wunsch, der dann auch die Rahmenhandlung abrundet, in der zum Beginn des Films ein Seemann seinen beiden Kindern eine Geschichte erzählt. Die so wunderschön und perfekt ist wie der Film selbst.

FBW-Jugend-Filmjury:

(www.jugend-filmjury.com)

In dem Abenteuer-Musicalfilm ALADDIN geht es um Aladdin, einen Straßendieb, der im Sultanat Akrabar mit seinem Affen Abu lebt. Der Großwesir (also die rechte Hand des Sultans) Jafar nötigt Aladdin, die magische Lampe aus der Wunderhöhle zu stehlen, um Jafar zum neuen Sultan zu machen. Dieses gelang bisher nur ganz wenigen Menschen. Aladdin nutzt die Lampe und so auch die magischen Kräfte vom Lampengeist Dschinni selbst, um bei der Prinzessin Jasmin Eindruck zu schinden. Werden Aladdin, Affe Abu und der Dschinni es schaffen und was hat der böse Jafar vor, um das Sultanat zu beherrschen? Dieser Film lebt von der Musik, den Texten und dem Gesang. Ebenso durch die Choreografien der Tänzer. Die Schauspieler tragen sehr schöne Kostüme. Eine großartige Requisite und die Kulisse haben uns überzeugt. Ganz toll gelungen finden wir die Animation der Tiere, man vergisst schnell dass diese nicht real sind. Ganz toll war auch die Animation des fliegenden Teppichs, der mit einfachsten Mitteln seine Gefühle ausdrückt. Die passende Kameraführung, der Schnitt, die Montage und die einzelnen Übergänge der Szenen sind stimmig und schön gemacht. Auch die Dynamik bei den Verfolgungsjagden im Kontrast zu der ruhigen Erzählung sind super gelöst, was auch an der sehr guten schauspielerischen Leistung liegt. Die Dialoge sind amüsant und der Dschinni wird oft witzig dargestellt. Wir empfehlen diesen Film für Kinder ab 11 Jahren, da einige Szenen gruselig und andere Szenen miteinander verknüpft sind und es so manchmal nicht allzu leicht zu verstehen ist.

abenteuerlich: 4,5 Sterne
märchenhaft: 4,5 Sterne
musikalisch: 5 Sterne
unterhaltsam: 4,5 Sterne
diebisch: 5 Sterne

Gesamtbewertung: 4,5 Sterne.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2028/51

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    3
    Aufgenommene Filme:
    8
    Filmkritiken:
    0