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30 Days of Night

Von Sam Raimi produzierte Comicadaption, in der Vampire die einmonatige Dunkelheit einer arktischen Kleinstadt blutig ausnützen.

30 Days of Night Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2007
Regie David Slade
Darsteller Josh Hartnett, Melissa George, Ben Foster
Kinostart 08.11.2007
Einspielergebnis D € 1.219.103
Bes. (EDI) 186.993
Bes. (FFA) 168.628
Charthistory
Boxoffice USA $ 39.568.996
Charthistory
Erstausstrahlung 25.12.2010 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

30 Tage in jedem Winter versinkt eine Kleinstadt in Alaska in ununterbrochene Dunkelheit. Als eine Gruppe von Vampiren den Schutz der Nacht ausnützt und unter den Menschen einfällt, färbt sich der Schnee blutrot. Eine Handvoll Überlebender unter der Führung des Sheriffs versteckt sich vor dem Terror, der unerbittlich nach weiteren Opfern sucht und sie auch findet, als die Belagerten einen Ausbruch wagen.

Mit "Hard Candy" gelang David Slade ein beachtliches Regiedebüt, das mit Darstellern und Intensität glänzte. Slades zweiter Kinofilm, eine Adaption einer Graphic Novel, hat ein Drehbuch, in dem nicht nur die Protagonisten, sondern auch ihre blutsaugenden Antagonisten etwas passiv bleiben. Aber auch einen originellen, klaustrophobischen Schauplatz und einen guten Mix aus Suspense, Action und Atmosphäre, der Genrefans zufrieden stellen wird.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Atmosphärischer Schocker über eine Vampirgang, die eine Stadt im arktischen Dauerdunkel terrorisiert.

Weil Vampire im Horrorgenre nicht aussterben dürfen, müssen sie oder ihr Umfeld regelmäßig neu erfunden werden. Die "Blade"-Trilogie oder "Underworld" thematisieren Modifikationen der Spezies, diese Verfilmung einer Graphic Novel von Steve Niles akzentuiert dagegen einen originellen Schauplatz und Spannungsverstärker. 30 Tage lang fällt eine Kleinstadt in Alaska jeden Winter in Dunkelheit. Das schwächt die Gemüter ihrer Bewohner, stärkt aber die Bloodhoundgang von Vampir Marlow (Danny Huston), die nach dem Rückzug der Sonne unbedroht verschneite menschliche Refugien in Blut tauchen kann.

Der zweite Kinofilm von David Slade, der mit seinem intensiven, wenn auch im Finale nicht ausgereiften Debütschocker "Hard Candy" beeindruckte, beginnt wie eine Verbeugung vor John Carpenters eisigem "Das Ding aus einer anderen Welt" und endet mit einer romantischen Note auf den Spuren von "Blade 2".

Slades Blutsauger gehen strategisch vor, legen den Energie- und Kommunikationsstrom der Stadt lahm und reduzieren dann mit Speedattacken die Bevölkerung. Unter der Führung des Sheriffs (Josh Hartnett) versteckt sich eine kleine Gruppe Überlebender unbemerkt in einem Speicher, darunter seine entfremdete Frau, sein Bruder, ein demenzkranker Rentner und ein stadtbekannter Spinner, der überraschend seine Heldengene offenbart. Weil dieses Belagerungsszenario die im Grunde ohnmächtigen Protagonisten zur Inaktivität verdammt, muss das Drehbuch Gründe finden, um Kontakt zu den Antagonisten herzustellen, die ihre Suche nach lebenden Blutreserven bald aufgeben. So wechselt die Gruppe während eines Blizzards die Zuflucht, schließt Versorgungslücken im örtlichen Laden, muss sich ein Vampirkind mit drastischen Mitteln vom Hals halten und Marlows Gefährtin mit einer Hochwatt-Lampe disziplinieren. Der Schaden ist angesichts von Kreaturen mit blutig aufgerissenem Schlund, Killergebiss und toten Augen eigentlich nur kosmetisch, aber Grund genug für Marlow, für sein Schönheitsideal ein Exempel zu statuieren.

Leiser schwarzer Humor ist in solchen Sequenzen spürbar, obwohl Slade es mit der Bedrohung seines Films sonst ernst meint. Das Triumphgeschrei der Invasoren und ihre abgehackten Kommunikationslaute sind dem nicht immer zuträglich, aber Slade versteht sich auf die Erzeugung von Spannung und Atmosphäre, zieht die Splatterschraube im letzten Drittel des Films auch deutlich an. Gore-Fans bekommen hier ihr "Hard Candy", Genretouristen Gründe genug, um im Umfeld von Halloween wieder guten Horror zu erleben. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Bild 1 von 13

...(13 Bilder)

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Bild: ...Filmdetails

nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Concorde
O-Titel 30 Days of Night
Land / Jahr USA 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen Columbia Pictures/Ghost House Pictures
Kinostart 08.11.2007
Laufzeit 113
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Einspielergebnis D € 1.219.103
Bes. (EDI) 186.993
Bes. (FFA) 168.628
Charthistory
USA-Start 19.10.2007, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 39.568.996
Web-Link http://www.sonypictures.com/movies/30daysofnight/index.html
nach oben Cast & Crew
Produzenten Sam Raimi, Robert G. Tapert
Ausf. Produzenten Joseph Drake, Nathan Kahane, Mike Richardson, Aubrey Henderson
Regie David Slade
Drehbuch Stuart Beattie, Brian Nelson, Steve Niles
Buchvorlage Steve Niles, Ben Templesmith
Darsteller Josh Hartnett (Eben Oleson), Melissa George (Stella Oleson), Ben Foster (Der Fremde), Danny Huston (Marlow), Mark Boone Junior (Beau Brower), Mark Rendall (Jake Oleson), Amber Sainsbury (Denise), Joel Tobeck (Doug Hertz)
Kamera Jo Willems
Schnitt Art Jones
Musik Brian Reitzell
Produktionsdesign Paul D. Austerberry
Kostüme Jane Holland
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
30 Days of Night EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 113 Min. Kauf
30 Days of Night (2 Discs) EuroVideo Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Kauf
30 Days of Night (Special Edition, 2 DVDs) EuroVideo Medien DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Kauf
30 Days of Night EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 113 Min. Kauf
30 Days of Night EuroVideo Medien DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Leih
30 Days of Night
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien HD DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 113 Min. Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse 30 Days Of Night
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

30 Tage in jedem Winter versinkt eine Kleinstadt in Alaska in ununterbrochene Dunkelheit. Als eine Gruppe von Vampiren den Schutz der Nacht ausnützt und unter den Menschen einfällt, färbt sich der Schnee blutrot. Eine Handvoll Überlebender unter der Führung des Sheriffs versteckt sich vor dem Terror, der unerbittlich nach weiteren Opfern sucht und sie auch findet, als die Belagerten einen Ausbruch wagen. Es kommt zum entscheidenden Duell, das die Menschen nur mit Hilfe einer Wahnsinnstat gewinnen können.

Mit "Hard Candy" gelang David Slade ein beachtliches Regiedebüt, das mit Darstellern und Intensität glänzte. Slades zweiter Kinofilm, die Adaption einer Graphic Novel, hat eine sensationell reizvolle Prämisse, aber auch ein Drehbuch, in dem nicht nur die Protagonisten, sondern auch ihre blutsaugenden Antagonisten etwas passiv bleiben. Letztlich geben der originelle, klaustrophobische Schauplatz und ein guter Mix aus Suspense, Action und Atmosphäre, der Genrefans zufrieden stellen wird, den Ausschlag.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

In den Bildern expressiv und gespenstisch, im Ton kompromisslos und hart.

Treffpunkt Kino

Gore-Fans bekommen hier ihr "Hard Candy", Genretouristen Gründe genug, um im Umfeld von Halloween wieder guten Horror zu erleben.

Blickpunkt:Film

Nur am Ende, wenn Freunde sich langsam in Blutsauger verwandeln und für einen Moment zwischen beiden Welten schweben, bekommt dieser grimmige Film einen melancholisch-poetischen Unterton - die passende Vorbereitung auf sein Finale, das mit einem ungeheuren Selbstopfer wahrhaft herzzerreißend ist.

Süddeutsche Zeitung, 8. November 2007

Die düstere Schnee-Kulisse und solide Schauspieler können den Ärger über den unlogischen Handlungsablauf nicht ausgleichen. Und die Vampire wirken nicht furchteinflößend, sondern nur unfreiwillig komisch.

Abendzeitung, 13. November 2007

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