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Buena Vista International (Germany)

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102 Dalmatiner

Sequel der erfolgreichen Live-Action-Version des Disneyklassikers, in dem Cruella erneut süßen Dalmatinerwelpen das Fell über die Ohren ziehen will.

102 Dalmatiner Großansicht
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2000
Regie Kevin Lima
Darsteller Glenn Close, Ioan Gruffudd, Alice Evans
Kinostart 08.02.2001
Einspielergebnis D € 9.729.454
Bes. (EDI) 2.075.194
Bes. (FFA) 2.082.277
Charthistory
Boxoffice USA $ 66.903.659
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Cruella De Vil ist in einem Forschungsinstitut für Tiere zum Entzug von ihrer Sucht nach Hundepelzen verdonnert. Ihre Bewährungshelferin Chloe, deren Dalmatiner gerade Junge geworfen haben, verliebt sich in Kevin, dessen Tierheim von Cruella gekauft wird, die nun doch wieder Schlimmes im Schilde führt. Denn ihr größter Wunsch ist weiterhin ein Dalmatinermantel.

Das nominelle Sequel, tatsächlich eher ein Remake der erfolgreichen Live-Action-Version des Disneyklassikers, glänzt wieder mit extravaganten Kostümen von Cruella (Glenn Close), die mit einem wild chargierenden Gérard Depardieu einen neuen Handlanger bekommen hat. Regisseur Kevin Lima ("Tarzan") betont den cartoonhaften Stil und setzt auf bewährte Slapsticksequenzen à la "Kevin".

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

1996 konnte Disney am Thanksgiving-Wochenende mit der Liveaction-Adaption des Zeichentrickklassikers "101 Dalmatiner" festliche Zahlen schreiben. Beim Sequel, in erster Linie eine unverhohlene Neuaufbereitung des Remakes, fiel das Festtagsboxoffice mit 26.8 Mio. Dollar zwar solide, aber doch deutlich weniger üppig aus. Die niedlichen Dalmatiner-Welpen mussten sich von Jim Carreys "Grinch"-Monster, das weiterhin giftgrüne Rekordzahlen schrieb, das Fell über die Ohren ziehen lassen. Das selbe Schicksal droht ihnen im Film auch von Pelzmantel-Junkie Cruella De Vil in Gestalt einer ultraexaltierten Glenn Close, die diesmal ein extra Hundebaby für die Kapuze ihrer Traumcouture benötigt.

Die Regie wurde Kevin Lima übertragen, der nach dem Erfolg mit dem Animationsabenteuer "Tarzan" nun sein Liveaction-Filmdebüt abgibt. Er bleibt einem cartoonhaften Stil verhaftet, was sich in dem Over-the-Top-Chargieren der Bösewichte widerspiegelt. Obwohl John Hughes, der das Drehbuch des Originals verfasste, nicht am kreativen Prozess beteiligt war, bleibt seine patentierte Marke das "Allein zu Haus"-Slapstick-Sadismus ein probates Stilmittel. Da werden Hände mehrfach von Reifen überrollt und Köpfe in Toiletten getaucht, und natürlich hat man sich für Cruella De Vil wieder ein besonders hämisches Ende ausgedacht. Gleichzeitig konzipierte man, als Gegengewicht sozusagen, wieder eine saccharinsüße Lovestory als Nebenhandlung, um die heile Welt nicht völlig aus den Fugen zu heben. So bleibt für die kleinsten Zuschauer eine typische Märchenperspektive erhalten und Erwachsene können sich an kleinen Insiderjokes erfreuen.

Der Anfang zeigt Cruella De Vil eingesperrt in einem Forschungsinstitut für Tiere, wo sie von ihrer Sucht nach (Hunde-)Pelzen geheilt wird. Ihre Bewährungshelferin ist die attraktive Chloe (Alice Evans), stolze Besitzerin einer Dalmatinerfamilie mit superputzigen Jungen. Als deren Star kristallisiert sich 'Oddball' heraus, die schneeweiß ohne die charakteristischen Punkte geboren wurde. Chloe verliebt sich in den gutherzigen Kevin (Ioan Gruffudd), dessen Tierheim von Cruella unter falschen Vorzeichen aufgekauft wird. Denn natürlich fällt sie alsbald wieder in ihre alten Gewohnheiten zurück und will unbedingt einen Dalmatinermantel besitzen. Als Handlanger fungieren ihr stotternder Angestellter Alonso (Tim McInnery) und der affektierte französische Pelzdesigner Jean Pierre Le Pelt (Gerard Depardieu sinkt tief mit seiner platten Jean-Paul-Gaultier-Imitation). Die Handlung wird via einer Reise im Orient Express von London nach Paris verlegt, wo es in Le Pelts heruntergekommenem Studio zum dramatischen Showdown kommt.

Gruffudd und Evans bilden einen adäquaten Ersatz für ihre Vorgänger Joely Richardson und Jeff Daniels, da sie ebenso sympathisch-unscheinbar wirken und als Otto-Normalverbraucher-Paar natürlich sofort die Sympathien auf ihrer Seite haben. Ihr erstes Date zeigt sie in einem Restaurant, wo im charmantesten Moment des Films im Gegenschnitt die gleiche Szene im "Susi und Strolch"-Video abläuft (auch von diesem Klassiker will Disney ja noch ein paar Kopien verkaufen). Neben den gepunkteten Vierbeinern stiehlt ein sprechender Papagei (im Original: Ex-Monty-Python Eric Idle), der sich einbildet ein Rottweiler zu sein, die Show. Hervorragend sind erneut die extravaganten Kostüme und das stilvolle Produktionsdesign ausgefallen. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Bild 1 von 41

...(41 Bilder)

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Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Buena Vista
O-Titel 102 Dalmatians
Land / Jahr USA 2000
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Edward S. Feldman
Kinostart 08.02.2001
Laufzeit 99
FSK ab 6 Jahre
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 9.729.454
Bes. (EDI) 2.075.194
Bes. (FFA) 2.082.277
Charthistory
USA-Start 22.11.2000, bei Buena Vista
Boxoffice USA $ 66.903.659
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Produzenten Edward S. Feldman
Koproduzenten Paul L. Tucker, Patricia Carr
Regie Kevin Lima
Drehbuch Kristen Buckley, Brian Regan, Bob Tzudiker, Noni White
Buchvorlage Dodie Smith
Darsteller Glenn Close (Cruella DeVille), Ioan Gruffudd (Kevin Shepherd), Alice Evans (Chloe Simon), Tim McInnerny (Alonso), Ian Richardson (Mr. Torte), Gérard Depardieu (Jean Pierre Le Pelt), Ben Crompton (Ewan), Carol MacReady (Agnes), Jim Carter (Detektiv Armstrong), Ron Cook (Mr. Button), David Horovitch (Doktor Pavlov), Timothy West (Richter)
Kamera Adrian Biddle
Schnitt Gregory Perler
Musik David Newman
Produktionsdesign Assheton Gorton, John Ralph, Clifford Robinson, Tony Woollard, Rosie Hardwick
Ton Chris Munro
Kostüme Anthony Powell
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2001, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
102 Dalmatiner
Nicht lieferbar
Buena Vista Home Entertainment VHS, ab 6, 96 Min. Kauf
102 Dalmatiner The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 96 Min. Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Musik zum Film Diverse 102 Dalmatiner - Music From And Inspired By The Film Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Drei Jahre nach ihrer unerbittlichen Jagd auf Londons gepunktete Vierbeiner, die für ihren heiß ersehnten Traumpelzmantel ihr Leben lassen sollten, wird Cruella deVille dank Elektroschock-Therapie als geheilt aus dem Gefängnis entlassen. Die einstige Hundehasserin hat nicht nur Outfit und Image geändert, sondern rettet sogar ein Hundeheim vor dem Bankrott. Nur ihre Bewährungshelferin, Besitzerin einer Dalmatinerfamilie, traut dem Frieden nicht. Zu Recht, denn ein unvorhergesehenes Missgeschick bringt Cruella wieder vom Pfad der Tugend ab...

Rückte Glenn Close 1996 im ersten Teil der Real-Verfilmung des Walt-Disney-Zeichentrick-Klassikers noch 101 Dalmatinern auf den Pelz, hat sie es in diesem Remake auf ein weiteres Exemplar abgesehen - ihr fehlt noch eine schöne Kapuze. Leider bleibt ihre Hatz dabei ein Abklatsch des Originals, was weder schauspielerische Qualitäten - neben Close agiert ein fieser Gérard Depardieu als affektierter Designer - noch die eingebaute Love Story verhindern können. Dennoch wird das Schmuse-Hunde-Märchen bei Kindern gut ankommen.

Quelle: mediabiz.de

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