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04.04.2013, 17:06  VideoMarkt | Digitaler Vertrieb

Filmabruf am Fernseher - Der große VoD-Check

In einem groß angelegten Test hat VideoMarkt elf VoD-Plattformen auf dem Fernsehbildschirm unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Usability und Angebot der digitalen Filmdienste werden immer besser. Drei Plattformen holten die Testnote "Gut", fünf Mal war der Gesamteindruck "Befriedigend".

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Video-on-Demand ist raus aus der Nische: Legale Portale boomen, Umsatz und Nutzung steigen unaufhaltsam, und die Anbieter setzen große Hoffnung darauf, dass Digital die Home-Entertainment-Vermarktung neu belebt. Höchste Zeit für VideoMarkt, einen groß angelegten Check der wichtigsten Portale zu starten und den Status quo im digitalen Handel zu testen. Aus den mehr als 30 Plattformen im deutschsprachigen Raum hat sich die Redaktion elf herausgesucht, die zwei Wochen lang auf Herz und Nieren geprüft wurden. Neun davon haben mindestens die Leihoption VoD im Angebot, manche setzen zudem auf das Kaufmodell Electronic Sellthrough (EST) und die Abovariante Subscription Video-on-Demand (SVoD). Außerdem hat sich die Redaktion die beiden SVoD-Angebote Lovefilm und Watchever angesehen, die fast wöchentlich neue Contentdeals verkünden und für Verbraucher wie für Programmanbieter immer wichtiger werden. Auf werbefinanzierte Seiten wie MyVideo oder Viewster wurde im Test verzichtet, weil die Portale nicht nur vom Aufbau, sondern auch von ihren Inhalten her nicht mit klassischem VoD vergleichbar sind.

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Zwei Wochen lang lief der Plattformencheck im Medienraum von G+J Entertainment Media. Dabei wurde nicht am Computer getestet, sondern dort, wo Endverbraucher nach Überzeugung der Redaktion künftig immer häufiger VoD-Angebote nutzen werden: Am großen 55-Zoll-TV-Bildschirm. Nicht bei jedem Portal war der Zugang über Smart-TV-Applikationen möglich, deshalb mussten die Redakteure teilweise zusätzliche Peripheriegeräte nutzen. Das Ergebnis: Drei Plattformen holten in der Endabrechnung die Testnote "Gut", fünf Mal war der Gesamteindruck "Befriedigend", drei Portale mussten sich mit der Durchschnittsnote "Ausreichend" begnügen. Insgesamt schaffte kein VoD-Angebot eine Eins vor dem Komma; in der Summe erreichen Nutzungskomfort und Angebot aller Onlinevideotheken (noch) keine Bestnoten. Testsieger mit einer Gesamtnote von 2,1 wurde die Apple-Plattform iTunes, die in der Verbindung von Usability und Filmauswahl am meisten überzeugte. Unter den SVoD-Anbietern hatte Watchever die Nase vorn. Obwohl die Aboplattform kaum aktuelle Inhalte im Programm hat, erreichte sie die Gesamtnote "Gut". Den zweiten Platz in beiden Wertungen holte maxdome, die sich als dritter Digitalanbieter im Bunde die Gesamtnote "Gut" abholt. Alle technischen Rahmenbedingungen sowie eine Aufschlüsselung der exakten Testkriterien finden Sie auf Seite 5.


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