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Kurz vor der Bundestagswahl zieht Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, eine ernüchternde Bilanz der zu Ende gehenden Legislaturperiode, bezieht Position in der Diskussion um das "Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken" und verweist auf die Zeit nach der Wahl.
Passend zum Welttag des Buches und des Urheberrechts trafen am 23. April in Berlin die Spitzenkräfte der Deutschen Content Allianz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen. Dabei ging es um den Wert und die Rahmenbedingungen für das geistige Eigentum im digitalen Umfeld.
Unter dem Motto "Don't Fuck With Music" hat sich eine Musiker-Initiative zusammengeschlossen, die sich für ein starkes Urheberrecht in Deutschland einsetzen will. Eine Protestaktion ist für den 24. April 2013 geplant. Als Sprecher der Initiative fungiert Dirk Wilberg.
Technologie und kreative Inhalte bedingen einander, beide sind Grundlagen der kulturellen Weiterentwicklung. Bei der Kulturkonferenz des Bundesverbands Musikindustrie führte am Ende nichts an dieser Erkenntnis vorbei.
Am 21. März 2012, also vor fast einem Jahr, platzte Sven Regener der Kragen: "Ein Geschäftsmodell, das darauf beruht, dass diejenigen, die den Inhalt liefern, nichts bekommen, ist kein Geschäftsmodell", schimpfte er. Bei SPD-Netzpolitikern scheint die Botschaft nicht angekommen zu sein.
Im Zwist zwischen YouTube und der GEMA strebt man bei der Videoplattform aus dem Hause Google auch weiterhin eine außergerichtliche Lösung an. Aber auch auf internationalem Terrain stehen für YouTube Verhandlungen mit Verwertungsgesellschaften auf der Tagesordnung.
Während sich in Deutschland die Debatte um ein Leistungsschutzrecht hinzieht, haben der französische Staatspräsident François Hollande und Google-CEO Eric Schmidt einen Vertrag unterschrieben. Demnach leistet Google eine Art Übergangshilfe ins digitale Zeitalter.
Tantiemenregelungen müssen immer wieder an veränderte Nutzungsgewohnheiten angepasst werden. Deshalb verhandelt die GEMA derzeit mit Fernsehen und Hörfunk über neue Gesamtverträge. Auch bei SoundTrack_Cologne ging es kürzlich um Fragen der gerechten Verteilung.
An der Popakademie Baden-Württemberg brauchte man am 24. November 2012 nur sieben Stunden, um die Welt zu erklären. So dicht und konzentriert ging es beim zehnten "Kongress Zukunft Pop" zu.
Immer wieder werden diverse Studien durchs digitale Dorf gejagt, die den Schaden der Kreativbranchen durch illegale Nutzungen schönfärben wollen. Eine Studie des Berliner House of Research kommt zu einem anderen Schluss. Man verglich zahlreiche internationale Untersuchungen über das Massenphänomen der Urheberrechtsverletzung im Internet und errechnete den wirtschaftlichen Schaden.
Das Berliner House of Reseach betreibt Marketing- und Medienforschung. Für das Medienboard Berlin-Brandenburg untersuchte es die Effekte von Urheberrechtsverletzungen auf die Kreativbranchen in Deutschland. Institutsgründer Dirk Martens zieht im Gespräch mit Manfred Gillig-...
Die GVU bezieht Stellung zu der seit gestern in den Medien kursierenden Studie mit dem Titel "Piracy and Movie Revenues: Evidence from Megaupload". Die Schließung von Megaupload habe keinen negativen Effekt für Kinos, so die GVU.
Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums findet am 13. November in Essen der deutsche IT-Gipfel statt. Vor diesem Hintergrund regt nun der Bundesverband Musikindustrie die Einrichtung eines nationalen Content-Gipfels an.
Am 6. November stellt sich in Berlin eine Initiative der Fachhochschule Köln vor, die sich auf ihre Fahnen geschrieben hat, das Bewusstsein für das geistige Eigentum zu schärfen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird dabei eine Rede über den Wert des geistigen Eigentums halten.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat bei ihrer Reise nach Griechenland am 9. Oktober sicher andere Sorgen als die Vergütung von Kreativen. Am Vorabend aber widmete sich die CDU-Politikerin noch dem GEMA-Thema. Der GEMA-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker zeigt sich überrascht von den Äußerungen Merkels.
Nach den Urhebern im Mai hat VideoMarkt nun Vertreter der Kreativwirtschaft aufgerufen, zum Schutz des geistigen Eigentums persönlich Stellung zu beziehen.
Der Deutsche Kulturrat meldet sich in der Diskussion ums Urheberrecht zu Wort und legt ein Positionspapier "Zur Zukunft des Urheberrechts" vor.
Für die Kreativwirtschaft ist das Internet Segen und Fluch zugleich. Zwar eröffnen sich dem User neue Wege, an Content zu gelangen, in der aktuellen Situation bleibt die Vergütung dabei aber meist auf der Strecke. In Hamburg lud die Media Business Academy zur Urheberrechtsdiskussion.
Aufgrund der rasch wachsenden Internetgesellschaft fordert der Verband Deutscher Filmproduzenten eine Neustrukturierung des Medienmarktes. Auf dieser Basis könne dann gegen Internetpiraterie vorgegangen werden.
Im Auditorium von Gruner + Jahr in Hamburg wird am 27. September über das Urheberrecht als Wirtschaftsfaktor in der digitalen Medienwelt diskutiert.
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