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London, 19.07.2004, 15:10  MusikWoche

Pete Townshend kontert Michael Moores Attacken

Schießt gegen Michael Moore zurück: Pete Townshend
Schießt gegen Michael Moore zurück: Pete Townshend  

Pete Townshend, Gitarrist und Songwriter von The Who, hat Filmemacher Michael Moore scharf attackiert, nachdem dieser den Musiker wiederholt in der Öffentlichkeit als Befürworter des Irak-Krieges bezeichnet hatte.
Ausgangspunkt des Disputs war Townshends Weigerung, den Who-Klassiker "Won't Get Fooled Again" für den Soundtrack zu Moores aktuellem Kinofilm, der Anti-Bush-Tirade "Fahrenheit 9/11", freizugeben. Daraufhin ließ Moore keine Gelegenheit aus, den Musiker als vermeintlichen Anhänger von George W. Bushs Irak-Feldzug anzuklagen. Der Rockstar reagierte jetzt mit deutlichen Worten und vergleicht Moore seinerseits mit Bush: "Es ärgert mich, dass er mich in Interviews verleumdet, nur weil er nicht bekommen hat, was er wollte. Es scheint mir, dass dieser Aspekt seiner Natur dem mächtigen und eigensinnigen Mann nicht unähnlich ist, der im Zentrum von Moores neuem Dokumentarfilm steht". Townshend gab bekannt, dass er anfangs zwar für den Kriegseinsatz im Irak gewesen sei, wie Millionen andere Menschen aber mittlerweile seine Meinung in diesem Punkt geändert habe. Er habe die Freigabe des Songs für "Fahrenheit 9/11" abgelehnt, da er von Moores letztem Film, "Bowling For Columbine" nicht überzeugt gewesen sei. Er wünsche dem Filmemacher dennoch Erfolg für sein neues Werk. Doch Moore müsse künftig "sehr, sehr hart arbeiten, um mich zu überzeugen, dass ein Mann mit einer Filmkamera die Welt effektiver ändern kann als ein Mann mit einer Gitarre", so Townshends Kommentar.


Quelle: MusikWoche

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