München, 16.03.2007, 01:57  MusikWoche

Fred-Jay-Preis für Rosenstolz

Ausgezeichnet: AnNa R. und Peter Plate mit Mary Jay-Jacobson und Harald Heker (l.)
Ausgezeichnet: AnNa R. und Peter Plate mit Mary Jay-Jacobson und Harald Heker (l.)  
"Kaum zu glauben, dass wir uns schon seit 19 Jahren hier versammeln, um den Fred-Jay-Preis zu verleihen", meinte GEMA-Aufsichtsrat Christian Bruhn zur Begrüßung der Gäste, die am 15. März der Einladung der Stifterin Mary Jay-Jacobson nach München gefolgt waren, um der exklusiven Preisverleihung im Künstlerhaus am Lenbachplatz beizuwohnen. Und in diesem Jahr wurde ein Duo ausgezeichnet, das nun wirklich in jeder Beziehung Maßstäbe gesetzt hat. Rosenstolz war 2006 der erfolgreichste Act, das Album "Das große Leben" war der absolute Bestseller. Doch nicht dafür bekamen AnNa R., Peter Plate und Ulf Leo Sommer, der Dritte im Bunde, die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, sondern für ihr bisheriges Gesamtwerk.

Es sei das "Streben nach sprachlicher Brillanz, Substanz und Tiefe, Vermittelbarkeit und Schönheit", das dieses Gesamtwerk auszeichne, sagte Laudator Hartwig F. Masuch, der Chef des Rosenstolz-Musikverlags BMG Ufa Publishing, in seiner von persönlichen Eindrücken getragenen Laudatio. "Jahr für Jahr ringt ihr mit hoher Intensität um musikalische Wege und ausdrucksstarke Texte", rief er den Künstlern zu. Und er konstatierte: "Sie sind erfolgreich und dabei herrlich unverbogen, unneurotisch, liebenswert geblieben. Auch da, wo die Luft dünner wird, hoch oben auf dem Gipfel, bleiben sie wach und aufmerksam."

Von den Qualitäten der Rosenstolz-Werke konnten sich die zahlreichen Gäste selbst überzeugen, als die Gruppe drei Songs unplugged spielte. Dabei hatte auch ein ganz neues Stück Premiere, das man vermutlich frühestens Ende dieses Jahres wieder hören wird, wenn es womöglich als erste Single aus dem nächsten Album ausgekoppelt wird. Schon in der Unplugged-Version war schnell klar, dass das ein großer Hit werden dürfte. Und man wünschte sich ein ganzes Unplugged-Album.

Teamarbeit: Johannes Cordes (UDD), Universal-Chef Frank Briegmann, AnNa R. Ulf Leo Sommer, Peter Plate, Tom Bohne (UDD), Rosenstolz-Manager Roberto Monden, Product Manager Frank Engel (v.l.n.r.)
Teamarbeit: Johannes Cordes (UDD), Universal-Chef Frank Briegmann, AnNa R. Ulf Leo Sommer, Peter Plate, Tom Bohne (UDD), Rosenstolz-Manager Roberto Monden, Product Manager Frank Engel (v.l.n.r.)  
Der von Mary Jay-Jacobson, der Witwe des Textdichters Fred Jay, gestiftete Preis wird seit 1989 von der GEMA ausgerichtet. Im ersten Jahr wurde Jule Neigel geehrt, später folgten Rio Reiser, Hartmut Engler (Pur), Pe Werner, Bruno Jonas, Heinz Rudolf Kunze, Claudia Jung und Die Prinzen, um nur einige zu nennen. Auch die früheren Preisträger Alexander M. Helmer und Burkhard Brozat waren bei der 19. Preisverleihung dabei. Mit Xavier Naidoo (2003), Nena (2004), Peter Maffay (2005) und Silbermond (2006) konnten etablierte Stars den Scheck über 15.000 Euro in Empfang nehmen.

Nach der Eröffnung des Abends durch GEMA-Aufsichtsrat Prof. Christian Bruhn begrüßte der neue GEMA-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker die Gäste, während Ehrenpräsident Prof. Dr. Reinhold Kreile den Abend genoss. Unter den Gästen: das Universal-Team mit Frank Briegmann, Tom Bohne, Johannes Cordes, Michael Kucharski und Frank Engel, Birgit und Jörg Hellwig, Cornelia Eckardt und Thomas M. Stein, Robert Jung und Katja Epstein.


Quelle: MusikWoche

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    Fred-Jay-Preis für Rosenstolz

    Rosenstolz war 2006 der erfolgreichste Act, das Album "Das große Leben" war der absolute Bestseller. Doch nicht dafür bekamen AnNa R., Peter Plate und Ulf Leo Sommer, der Dritte im Bunde, am 15. März in München den mit 15.000 Euro dotierten Fred-Jay-Preis, sondern für ihr bisheriges Gesamtwerk.


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    Rosenstolz war 2006 der erfolgreichste Act, das Album "Das große Leben" war der absolute Bestseller. Doch nicht dafür bekamen AnNa R., Peter Plate und Ulf Leo Sommer, der Dritte im Bunde, am 15. März in München den mit 15.000 Euro dotierten Fred-Jay-Preis, sondern für ihr bisheriges Gesamtwerk.


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