München/Baden-Baden, 27.07.2018, 15:35  MusikWoche | chartwoche.de

Charts KW 31: Zweites Nummer-eins-Album für Powerwolf

Die neue Nummer eins in Deutschland: Powerwolf (Bild: Tim Tronckoe) Großansicht
Die neue Nummer eins in Deutschland: Powerwolf (Bild: Tim Tronckoe)
"The Sacrament Of Sin", das neue Album von Powerwolf, steigt auf Rang eins in die von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie ermittelten Offiziellen Deutschen Charts ein. Für die deutsche Metalband ist es bereits das zweite Nummer-eins-Album nach "Preachers Of The Night" im Jahr 2013. Das nächste Studioalbum, "Blessed & Possessed", schaffte es 2015 immerhin bis auf Rang drei. Einschließlich des neuen Werks kommen Powerwolf auf nun sieben Chartsalben in Deutschland.

"Mit Powerwolf und 'The Sacrament of Sin' an der Spitze der Charts zu stehen, bedeutet allen Beteiligten unglaublich viel", freut sich Markus Riedler, CEO Napalm Records. "Großen Dank an alle, die sich das Album gekauft haben! Nur gemeinsam ist ein Wolfsrudel stark - und das macht diesen Erfolg erst möglich."

Den Calimeros aus der Schweiz, die in ihrer Heimat bereits mehrere Male auf dem Spitzenplatz standen, bleibt dieser Triumph in Deutschland auch mit ihrem neuen Album verwehrt: "Sommerküsse" steigt auf Position zwei ein. Auch Platz drei hält einen Neuzugang bereit. Hier findet sich "Herzblut" von MC Bilal. Von sieben auf vier verbessert sich der Soundtrack zu "Mamma Mia! Here We Go Again", dem zweiten Film, der versucht, um Abba-Songs eine Handlung zu spinnen.

Der Spitzenreiter der Vorwoche, "110 Karat" von den Amigos, fällt derweil auf fünf. Auch Rang sechs bietet Schlager: Mit "Auf du und du" platziert sich hier ein Album der 2017 verstorbenen Andrea Jürgens. Es enthält ihre letzten Aufnahmen. Auf Rang sieben folgt nach den Calimeros und Andrea Jürgens das dritte von Telamo vermarktete Album in den Top 10, "Kopf aus - Herz an" von Eloy de Jong. Es fällt allerdings von zwei auf sieben.

Von vier auf acht geht es für Helene Fischer und ihr gleichnamiges Album, wobei auch die beiden Live-DVDs der Tour mit in die Wertung einfließen. Ihr Vorprogramm-Act der jüngst abgeschlossenen Stadiontour, Ben Zucker, verbessert sich mit "Na und?!" von zehn auf neun. Schlusslicht der Top 10 ist "Berlin lebt" von Capital Bra (Vorwoche: drei).

Bei den Chartsanteilen führt Universal Music mit 49,7 Prozent das Feld an, gefolgt von Warner Music mit 26,3 Prozent. Die 14,7 Prozent von Sony Music verhelfen dem Münchner Major auch in dieser Woche zu Platz drei. Dahinter finden sich Believe/Soulfood mit 5,8 Prozent und nah beieinander GoodToGo (1,1 Prozent), Zyx (0,7 Prozent), Tonpool (0,6 Prozent), Indigo (0,5 Prozent) und Edel/Kontor (0,4 Prozent)

Französische Kollaboration: El Profesor (mit Maske) und Florent Hugel stellen mit "Bella Ciao" den von Gfk Entertainment gekürten deutschen Sommerhit 2018, haben in den Singlescharts aber noch ein bisschen Luft bis ganz nach oben (Bild: Kontor Records) Großansicht
Französische Kollaboration: El Profesor (mit Maske) und Florent Hugel stellen mit "Bella Ciao" den von Gfk Entertainment gekürten deutschen Sommerhit 2018, haben in den Singlescharts aber noch ein bisschen Luft bis ganz nach oben (Bild: Kontor Records)


Die Spitzenposition bei den Singles sichert sich wie bereits in der Vorwoche der Dance-Song "In My Mind" von Dynoro & Gigi D'Agostino.

Auch wenn die Chartsermittler von GfK Entertainment den Song "Bella Ciao" von El Profesor im Hugel-Remix jüngst zum offiziellen Sommerhit kürten, reicht es für den Titel bei den Singles erneut nicht für den ersten Platz - er verweilt weiterhin auf Position zwei. Ebenso statisch hält sich "Solo" von Clean Bandit in Zusammenarbeit mit Demi Lovato auf Platz drei, während Drake zwei Plätze gut macht und mit "In My Feeling" von Rang sechs auf vier klettert.

"Je Ne Parle Pas Francais" von Namika feat. Black M rutscht vom vierten auf den fünften Platz, dahinter folgt mit "Mercedes" von Rapper Eno der höchste Neueinstieg auf Position sechs.

Mit "VVS" (Platz 16) von Uf0361 und "Mythos" (Platz 18) von Bushido schaffen es zwei weitere Rapper als Neuzugänge in die Top 20.

Bei den Marktanteilen der Vertriebsfirmen führt bei den Singles Universal Music in dieser Woche mit 35,4 Prozent vor Sony Music (27,5 Prozent), Warner Music (22,7 Prozent), Edel/Kontor (7,2 Prozent) und GoodToGo (5,3 Prozent).

Neuer Spitzenreiter bei den Compilations: " ultimative Chartshow - Die erfolgreichsten Sommerhits der letzten 40 Jahre" Großansicht
Neuer Spitzenreiter bei den Compilations: " ultimative Chartshow - Die erfolgreichsten Sommerhits der letzten 40 Jahre"  
Im Ranking der Compilations greift "Die ultimative Chartshow - Die erfolgreichsten Sommerhits der letzten 40 Jahre" in der Woche nach Ausstrahlung der Folge zum 15. Jubiläum der RTL-Show mit Oliver Geissen neu auf Platz eins ins Chartsgeschehen ein. Dahinter rutscht "The Dome Summer 2018" als Vorwochenspitzenreiter um eine Position ab auf zwei, gefolgt von den "Bravo Hits 101", "Toggo Music 49" und "MegaHits Sommer 2018", die sich wie vor Wochenfrist auf den Plätzen drei bis fünf halten. Als zweithöchster Neuling bei den Kopplungen landet "Tomorrowland 2018: The Story Of Planaxis" auf Rang sieben.

Universal Music überspringt in der Hitliste der Vertriebsfirmen für Compilations die 50-Prozent-Marke um 3,9 Prozent. Sony Music kommt in der aktuellen Woche auf 26,1 Prozent, gefolgt von Edel/Kontor (12,2 Prozent) und Warner Music (7,8 Prozent).




Quelle: MusikWoche

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  • The Sacrament Of Sin von Powerwolf
    Label: Napalm Records
    Vertrieb: Universal Music
    Auslieferung: KW 2018/29
  • Label: Sony Music Commercial
    Vertrieb: Sony Music
    Auslieferung: KW 2018/27
  • Bravo Hits 101 von Diverse
    Label: Polystar
    Vertrieb: Universal Music
    Auslieferung: KW 2018/17
  • Toggo Music 49 von Diverse
    Label: Polystar
    Vertrieb: Universal Music
    Auslieferung: KW 2018/25

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