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München/Baden-Baden, 13.07.2018, 15:41  MusikWoche | chartwoche.de

Charts KW 29: Eloy de Jong verhilft Telamo zu erstem Nummer-eins-Album

Erobert die Spitze: Eloy de Jong mit seinem ersten Schlageralbum, "Herz an - Kopf aus" (Bild: German Popp) Großansicht
Erobert die Spitze: Eloy de Jong mit seinem ersten Schlageralbum, "Herz an - Kopf aus" (Bild: German Popp)
In den Offiziellen Deutschen Charts arbeitet sich das ehemalige Boygroup-Mitglied Eloy de Jong mit seinem Album "Kopf aus - Herz an" bis auf Platz eins empor, in der Vorwoche stand es auf Position vier und kann nun auf sechs Platzierungswochen zurückblicken. Für das Münchner Schlagerlabel Telamo ist es in Deutschland das erste Nummer-eins-Album in der bisherigen Firmengeschichte. In Österreich war dies Telamo jüngst mit "Wahre Liebe" von Simone & Charly Brunner gelungen; in der Schweiz hatten bereits mehrere Alben der Calimeros Platz eins für Telamo erreicht.

Auch für den holländischen Sänger Eloy ist es die erste Nummer eins in den deutschen Charts: Mit seiner einstigen Band, Caught In The Act, landete er bei insgesamt über 250 Wochen in der Hitliste, lediglich mit zwei Alben auf Rang zwei.

Der höchste Neuzugang stammt von der Band Immortal, die mit "Northern Chaos Gods" auf Rang zwei einsteigt. Von sechs auf drei klettert "Berlin lebt" von Capital Bra auf, und auch Helene Fischer arbeitet sich noch einmal in höhere Chartsregionen vor: Ihr gleichnamiges Album verbessert sich von neun auf vier. Die Wiederveröffentlichung von "Appetite For Destruction" von Guns N' Roses fällt von zwei auf fünf.

"Na und?!" von Ben Zucker, der derzeit das Vorprogramm der Stadiontournee von Helene Fischer bestreitet, verbessert sich von elf auf sechs, "Ecstasy" von Kissin' Dynamite steigt auf der Sieben ein. Auf Platz acht findet sich mit "Schere, Stein, Papier" von Sondaschule ein Wiedereinsteiger. Die Formation profitiert dabei von der Veröffentlichung einer Akustik-Version ihres letztjährigen Albums, das im Sommer 2017 in der ersten Woche bis auf Position sieben kam.

Derweil schnell "Vergiss mein nicht" von Andreas Gabalier von zwölf auf neun und Drake rutscht mit "Scorpion" von acht auf zehn.

Vorwochensieger Juri steigt mit seinem Album "Bratans aus Favelas" bis auf Rang 32 ab.

Steigt auf Platz eins ein: "Für euch alle" von Bushido und Kumpanen Großansicht
Steigt auf Platz eins ein: "Für euch alle" von Bushido und Kumpanen  
Bushido, der bereits acht Nummer eins-Alben sein Eigen nennen kann, besteigt nun erstmals in seiner Karriere auch bei den Singles den Thron. Bei seinem 78. Chartshit, "Für euch alle", wirkten die Kollegen Samra und Capital Bra mit. Silber und Bronze ergattern die Titel "In My Mind" von Dynoro & Gigi D'Agostino (von sieben auf zwei) sowie "Bella Ciao" von El Profesor, abermals auf drei.

Mit einem Sturz von eins auf vier muss "Solo" von Clean Bandit feat. Demi Lovato klarkommen, von zwei auf fünf fällt "Je Ne Parle Pas Français" von Namika feat. Black M, während "Casanova" von Summer Cem & Bausa von sechs auf fünf gleitet und "Nevermind" von Dennis Lloyd sich von sechs auf sieben bewegt.

Der einstige Spitzenreiter, "One Kiss" von Calvin Harris & Dua Lipa, muss sich mit Platz acht zufriedengeben (Vorwoche: vier), unverändert auf neun harrt "Habibo" von Veysel aus. Keine Rührung gibt es auch auf der Zehn, wo Capital Bra einen "One Night Stand" besingt.

Hohe Neueinstiege feiern Summer Cem feat. Veysel mit "Santorini" auf 15 sowie Vanessa Mai feat. Olexesh mit "Wir 2 immer 1" auf Rang 33.

Neuer Spitzenreiter bei den Kopplungen: "The Dome Summer 2018" Großansicht
Neuer Spitzenreiter bei den Kopplungen: "The Dome Summer 2018"  
Bei den Compilations steigt "The Dome Summer 2018" auf Platz eins ein und verdrängt zugleich "Bravo Hits 101" auf Rang zwei. Von vier auf drei steigt "Toggo Music 49". Die Kopplung hat den Platz getauscht mit "MegaHits Sommer 2018", die in dieser Woche Position vier belegt. Von zwei auf fünf geht es für "The Dome Vol. 86".

Bei den Chartsanteilen liegt in dieser Woche Universal mit 45,3 Prozent an der Spiitze. Rang zwei nimmt Warner Music mit 25,1 Prozent ein, Sony Music landet mit 20 Prozent auf Rang drei. GoodToGo rangiert mit 3,2 Prozent vor Believe/Soulfood mit zwei Prozent und Indigo (1,5 Prozent). Tonpool holt 1,1 Prozent, finetunes 0,6 Prozent und Edel/Kontor 0,5 Prozent.

Bei den Singles liegt Universal Music mit 33 Prozent vorn, gefolgt von Sony Music mit 30,7 Porzent und Warner Music mit 23,3 Prozent. Der Wert von Edel/Kontor beträgt 5,9 Prozent, GoodToGo holen 4,7 Prozent, recordJet und Zebralution holen jeweils ein Prozent.




Quelle: MusikWoche

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