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Los Angeles, 22.02.2006, 11:55  MusikWoche

Alleingang von Live Nation wirkt sich noch nicht positiv auf die Bilanz aus

Live Nation, größter Konzertveranstalter der Welt, beendete sein Geschäftsjahr 2005 mit einem zwiespältigen Ergebnis. Zwar wuchs der Umsatz um 4,7 Prozent auf nun 2,9 Mrd. Dollar, doch dafür rutschte das Unternehmen, das seit Dezember als allein verantwortlicher Konzern agiert, nun deutlich in die roten Zahlen.

Die einstige Entertainmenttochter des Medienkonzerns Clear Channel verbuchte im letzten Jahr einen Nettoverlust von 130,6 Mio. Dollar. 2004 machte die Firma (damals CCE) noch einen Gewinn von 16,3 Mio. Dollar. Ein großer Anteil des Ergebnisses wurde durch die Absplittung von Clear Channel, Entlassungen und die damit verbundenen Abfindungen aufgefressen. Doch das allein erklärt nicht die gesamte Bilanzverschlechterung. Live Nation konzediert denn auch einen Rückgang im Veranstaltungsgeschäft.

Für das vierte Quartal, das mit dem 31. Dezember endete, meldet der Gigant des Live Entertainment Umsätze in Höhe von 752,3 Mio. Dollar - ein Plus von 38,2 Prozent - und einen Nettoverlust von 134,9 Mio. Dollar - ein rotes Plus von 288 Prozent. Live Nation betreibt und bespielt insgesamt 149 Venues weltweit und veranstaltete im vergangenen Jahr 28.500 Events.


Quelle: MusikWoche

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