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Warner Music Central Europe

Tonträgerfirma


Kurzinfo
Hauptgeschäftsfeld (Firmentyp): Tonträgerfirma
Weitere Geschäftsfelder: Anbieter Video
Hauptbranche(n): Musik
Weitere Branche(n): Kaufvideo/DVD, Mobile Entertainment
Firmenzweck: Internationale Tonträgerfirma

Gesellschaftsform: GmbH
Firmenporträt/Chronik
Struktur und Geschichte:

Seit seiner Gründung hat sich Warner Music zu einer der führenden Plattenfirmen entwickelt, die besonderen Wert auf Kreativität, Talent und Bildung einer engen Bindung zu den Künstlern legt.

Anfang März 2003 übernahm eine Investorengruppe um Edgar Bronfman Jr. die Warner Music Group für rund 2,6 Mrd. Dollar von Time Warner.

Was wir heute als eine Major Company kennen, begann 1958, als die Warner Brothers Filmgesellschaft mit Warner Brothers Records ins Tonträgergeschäft einstieg und damit den Grundstein für eines der heute größten Medienimperien - Time-Warner - legte. Warner trennte sich 1965 von seinem Tonträgerableger, der an die Filmverleihfirma Seven Arts ging, die ihrerseits 1967 das New Yorker Label Atlantic Records integrierte. 1969 wurde Seven Arts selbst von der Kinney Corporation übernommen, einem Bestattungsunternehmen, das die Tonträgersparte unter dem neu geschaffenen Firmendach Warner Communications wieder mit der Filmgesellschaft der Warner Brothers vereinigte.

Kinney erwarb 1970 noch die 1950 von dem damaligen Studenten und Musikenthusiasten Jack Holtzman (geb. 1928), dem späteren Senior Vice President von Warner Communications, gegründete Elektra Records, die sich in den sechziger Jahren vor allem im Folk-Music-Bereich einen Namen gemacht hatte. Vorrangiges Ziel des Zusammenschlusses dieser drei Firmen (Warner Bros., Elektra/Asylum und Atlantic Records) war es, die Marketing- und Vertriebskanäle effizienter zu nutzen. Die Entscheidung, diese Union weiter international auszubauen, fiel schon kurze Zeit später.

1971 wurden zwei neue Tochterfirmen in Deutschland und in Frankreich gebildet. Die deutsche Niederlassung wurde unter dem Namen Kinney gegründet und wurde 1972 zur WEA. Generell war es in den Anfängen die Hauptaufgabe der Firmen, die Künstler aus den USA zu promoten. Das waren zum einen von Atlantic Led Zeppelin, The Rolling Stones, Yes, Crosby Stills Nash & Young und Aretha Franklin, von Warner Bros. und Reprise Records Neil Young, Frank Sinatra, Rod Stewart und Van Morrison und von Elektra/ Asylum Joni Mitchell, The Eagles, Jackson Browne und The Doors. Diese Künstler produzierten Hits, die durch die schnell wachsende WEA International in der ganzen Welt promotet und verkauft werden konnten.

Im Rahmen der "Two-Company-Strategy", die von Warner in vielen Ländern verfolgt wird, stieß 1988 auch in Deutschland die eastwest records gmbh (damals noch Teldec) zur Warner-Familie und wurde schnell zu einer wichtigen Säule des Firmengebäudes mit Künstlern wie Peter Maffay und Ernst Mosch.

Eine weitere längerfristige Übereinkunft wurde auch mit dem französischen Klassiklabel Erato Disques, dem englischen Label Magnet und ZTT Records abgeschlossen. In den späten 80er Jahren unterstützten die englischen Schwesterlabels wichtige Künstler des Repertoires von Warner Music International wie z.B. Paul Simon, A-ha, The Bee Gees, Randy Travis und George Harrison, von Warner Bros. Records Tracy Chapman und Anita Baker, von Elektra Alannah Miles sowie Debbie Gibson und Skid Row von Atlantic.

Während das Mutterunternehmen 1990 seinen Namen in Warner Music International änderte, blieb es im Rahmen der "Two-Company-Strategy" bei den Namen WEA und eastwest für die Tochterfirmen. Der Namenswechsel wurde als notwendig angesehen, um dem außerordentlichen Wachstum, der Entwicklung in den verschiedenen Bereichen und der verschiedenen Firmen in den Ländern gerecht zu werden. Auch der Klassikbereich arbeitete sehr erfolgreich: 1994 erzielte "The 3 Tenors in Concert" einen Rekordabsatz, und auch Josè Carreras, The Kronos Quartett, Daniel Barenboim und Maxim Vengarov produzierten Bestseller.

Auch in Zukunft werden Künstler entdeckt und aufgebaut, denn der Erfolg einer Plattenfirma ist von der stetigen Entwicklung und dem Aufbau von Künstlern abhängig.

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