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No Tourists

The Prodigy

No Tourists Großansicht
Interpret(en) The Prodigy
Label Take Me To The Hospital / BMG / ADA
Vertrieb Warner Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Dance & Techno
Auslieferung KW 2018/44
Bestellnummer 405053842628
EAN-Code
4050538426281
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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2018/47    
Rang 6    
Höchste Position: Rang 6 in KW 2018/47
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Label Take Me To The Hospital / BMG / ADA
Vertrieb Warner Music
Bestellnummer 405053842628
EAN-Code
4050538426281
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Genre Dance & Techno
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2018/44
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Interpret(en) The Prodigy
nach oben MusikWoche-Kritik

Die 1990 gegründete Band sorgte letztmals 2015 mit dem Album "The Day Is My Enemy" für Aufsehen und landete auf Platz sechs der Offiziellen Deutschen Charts. Auf dem Nachfolger "No Tourists" lassen es The Prodigy in bewährter Manier wieder ordentlich krachen.

Die moderne Popmusik als Touristenfalle zu bezeichnen, die den Hörer grundsätzlich dazu verleitet, den einfachsten Weg einzuschlagen, ist durchaus statthaft. Vor allem für eine Formation wie The Prodigy, die sich seit den frühen 90er-Jahren in einem ständigen Kampf gegen überkommene Regeln befindet.

Liam Howlett, Maxim und Keef Flint haben über die Jahre mit Tracks wie "Out Of Space", "Firestarter", "Smack My Bitch Up" und "The Day Is My Enemy" die Popmusik nachhaltig verändert. Auf ihrem siebten Studioalbum bleibt die Band ihrem einzigartigen Sound aus treibenden Breakbeats und harschen Elektronikklängen auch weiterhin treu.

"Bei ,No Tourists' geht es letztlich um Eskapismus und den Wunsch, kein Tourist zu sein", erklärt Liam Howlett. "In diesen Zeiten, in denen wir leben, sind die Menschen bequem geworden und vergessen, wie man neugierig bleibt und forscht." Für ihn steht fest: "Zu viele Menschen lassen es einfach zu, mit sonst was für einem Mist gefüttert zu werden. Es geht darum, weiter nach einer anderen, alternativen Route zu suchen." Für Howlett kommt es vor allem darauf an, "nicht zu akzeptieren, dass man einfach nur ein Tourist sein kann. Darum geht es in dem Titel für uns."

Und damit auch gleich von Anfang an kein Missverständnis entsteht, legen The Prodigy mit dem Track "Need Some1" gleich ein ordentliches Tempo vor. "No Tourists" ist eine zehn Songs umfassende Attacke, mit der die Gruppe ganz gezielt die Hörnerven ihrer Fans strapaziert.

"Das ganze Album bezieht sich auf die besten Elemente der Band", so Liam Howlett. "Es war wichtig, dass es sich frisch anfühlte, aber gleichzeitig auf unsere Geschichte und unseren Sound zurückgriff, ohne Retro zu sein."

Immer wieder fühlt man sich bei Stücken wie "We Live Forever" oder "Champions Of London" angenehm an frühe Prodigy-Werke erinnert, allerdings ohne den Geschmack eines fahlen Aufgusses.

Norbert Schiegl

Quelle: musikwoche.de

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