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Speak Now

Taylor Swift

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Interpret(en) Taylor Swift
Label Big Machine / UMI
Vertrieb Universal Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Folk & Roots
Produktionsland USA
Auslieferung KW 2010/43
Bestellnummer 274 939-5
EAN-Code
0602527493954
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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2010/49KW 2010/48KW 2010/47KW 2010/46 
Rang 90623415 
Höchste Position: Rang 15 in KW 2010/46
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Label Big Machine / UMI
Vertrieb Universal Music
Produktionsland USA USA
Bestellnummer 274 939-5
EAN-Code
0602527493954
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Genre Folk & Roots
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2010/43
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Interpret(en) Taylor Swift
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In den USA ist die 21-Jährige schon jetzt die größte Country-Zugnummer. In Deutschland könnte sie diesen Status jetzt mit Leichtigkeit ebenfalls erreichen. Denn diese 14 Songs klingen nicht mehr wie Country, sondern wie ausgefeilter Herz-Schmerz-Pop ("Back To December") oder fetziger Rock ("Sparks Fly"). Sie sind deshalb massenkompatibel. Das mag man bedauerlich finden, weil der nicht gerade filigrane Sound dazu tendiert, die Stimme der Künstlerin zu übertünchen, ihr die Luft zum Atmen zu nehmen. Da freut man sich über Banjo und Fiedel in einer zurückhaltend arrangierten, aber trotzdem flotten Nummer wie "Mean" oder über die Elektronikakzente in "Enchanted".

Diesmal hat Taylor Swift alle Songs selbst geschrieben und zusammen mit dem Multi-Instrumentalisten Nathan Chapman auch produziert. Damit demonstriert sie zumindest, dass sie sich als ernstzunehmende Singer/Songwriterin versteht, die ihre eigenen Vorstellungen umsetzen und dafür auch die kreative Verantwortung übernehmen will. Das macht sie und mit ihr dieses dritte Album sympathisch - auch wenn man ihr für die Zukunft noch mehr Raffinesse oder einen starken Partner bei der Produktion wünschen möchte, damit ihre Stimme besser klingt als in Stücken wie "The Story Of Us" oder "Better Than Revenge", die mit ziemlich deftigem Holzhacker-Rock enttäuschen.

Aber wahrscheinlich musste das alles mal so raus, relativ ungehobelt und ungestüm. Denn Taylor Swift versteht die 14 Tracks auf "Speak Now" als "offene Briefe" an Freunde und Bekannte. So schreibt sie ihrem Ex-Lover, dem Singer/Songwriter John Mayer, mit "Dear John" eine nicht gerade schmeichelhafte Epistel, die sich leider in die Länge zieht.

Ein echtes Highlight - und neben "Innocent" wahrscheinlich das beste Stück des Albums - ist Track acht, "Never Grow Up", in dem Taylor Swift ihre eigene Position nachdenklich, lyrisch und stimmig umsetzt. Dabei wird klar: Sie ist nicht mehr das kleine, unbedarfte Country-Girl mit dem überwältigenden Massenerfolg, auch wenn sie sich nach der Rolle des Teenager-Idols zurücksehnen mag und nicht erwachsen werden will. Sie ist vielmehr eine ambitionierte Künstlerin, die sich freilich noch steigern kann. Das nächste Album wird es zeigen.

Manfred Gillig-Degrave

Quelle: musikwoche.de

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    Taylor Swift
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