The Thrill Of It All

Sam Smith

The Thrill Of It All Großansicht
Interpret(en) Sam Smith
Label Capitol / UMI
Vertrieb Universal Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Auslieferung KW 2017/44
Bestellnummer 578 557-8
EAN-Code
0602557855784
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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2017/48KW 2017/47   
Rang 158   
Höchste Position: Rang 8 in KW 2017/47
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Label Capitol / UMI
Vertrieb Universal Music
Bestellnummer 578 557-8
EAN-Code
0602557855784
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Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2017/44
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Interpret(en) Sam Smith
nach oben MusikWoche-Kritik

Mit seinem Debütalbum "In The Lonely Hour", das sich weltweit über zwölf Millionen Mal verkaufte, avancierte Sam Smith 2014 zu einem der erfolgreichsten Popstars der Dekade. Nun legt der Sänger mit "The Thrill Of It All" einen ebenbürtigen Nachfolger vor.

Mit seiner ersten Platte lieferte Samuel Frederick Smith vor drei Jahren eines der erfolgreichsten Debütalben dieses Jahrzehnts ab, das mit vier Grammy-Awards ausgezeichnet wurde. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an "The Thrill Of It All".

Doch bereits mit der im September veröffentlichten Nummer "Too Good At Goodbyes" unterstrich der Musiker seine Ausnahmestellung eindrucksvoll. "Dieser Song handelt von einer Beziehung, in der ich war" erklärt der Sänger. In den englischen Charts bescherte Sam Smith der Titel, entstanden in Zusammenarbeit mit den Co-Songwritern Jimmy Napes und Stargate, die sechste Nummer-eins-Platzierung seiner Karriere.

"Im Grunde genommen geht es darum, wie man immer besser darin wird, damit umzugehen, wenn der andere Schluss macht und man einen Korb bekommt. Es ist ja schon eine ganze Weile her, seit ich meinen letzten Song veröffentlicht habe, aber ich glaube, dass diese Single ganz gut die Richtung aufzeigt, in die ich als nächstes aufbreche."

In der Tat hat sich Sam Smith seit dem Erfolg seines Titelsongs für den letzten James-Bond-Kinofilm "Spectre", "Writing's On The Wall", weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzugezogen. Auf seinem zweiten Album stehen bei den meisten Songs unglückliche Beziehungen und Trennungen im Vordergrund. "Ich bin ein sehr melancholischer Typ", erläutert der Musiker. "Ich bin entweder sehr, sehr glücklich oder richtig traurig. Ich habe diese beiden Extreme."

Seiner Musik haben sie auf "The Thrill Of It All" jedenfalls nicht geschadet. "Manche Leute lassen sich deshalb therapieren. Ich nutze Musik, um mit meiner Traurigkeit klarzukommen." Und das gelingt ihm auf den 14 neuen Stücken, angefangen von "One Last Song" über die betörende Nummer "Baby You Make Me Crazy" bis hin zu "Nothing Left For You", besser denn je. "Wenn ich Musik mache, dann kann ich das ausdrücken, was mit mir und den Menschen in meinem direkten Umfeld passiert. Es geht immer um Dinge, die mich bewegen."

Wie zum Beispiel im Gemeinsam mit Sängerin Yebba eingespielten Titel "No Peace", einer bewegenden Midtempo-Ballade. Aber auch in Songs wie "One Day At A Time" oder "Pray" steht immer das große, persönliche Drama im Mittelpunkt. Und es gibt nur wenige Sänger, die die Abgründe ihres Seelenlebens anmutiger vor dem Hörer ausbreiten als Sam Smith. Und das hat Gründe, wie er offen zugibt: "Ich habe ein wunderbares Leben, aber ich hatte nie wirklich Glück, was Beziehungen angeht." Solange dabei Platten wie "The Thrill Of It All" entstehen, sollte er sich darüber nicht beschweren.

Norbert Schiegl

Quelle: musikwoche.de

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