Up

R.E.M.



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Interpret(en) R.E.M.
Label Warner Bros.
Vertrieb Warner Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Auslieferung KW 1998/44
Bestellnummer 936 247 112-2
EAN-Code
0093624711223
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Label Warner Bros.
Vertrieb Warner Music
Bestellnummer 936 247 112-2
EAN-Code
0093624711223
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Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
MusikWoche besprochen in Heft Nr.: 1998/44
Auslieferung KW 1998/44
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Interpret(en) R.E.M.
nach oben MusikWoche-Kritik

Ein Neuanfang mit leisen Tönen

17 Jahre lang bildeten Bill Berry, Peter Buck, Mike Mills und Michael Stipe eine unzerstörbare Einheit. Nach dem plötzlichen Ausstieg von Schlagzeuger Bill Berry 1997 überrascht die zum Trio geschrumpfte Band auf "Up" jetzt mit ungewohnten Klängen.

R.E.M. entziehen sich auch mit diesem Album jeder vorschnellen Kategorisierung. Statt den auf "New Adventures In HiFi" 1996 eingeschlagenen Weg fortzusetzen, der die Band in Deutschland zum ersten Mal in ihrer Karriere auf Platz eins der Charts katapultierte, schlägt die Gruppe auf "Up" einen völlig neuen Weg ein. Der Ausstieg ihres Schlagzeugers hat bei den drei verbliebenen Musikern neue Kreativkräfte freigesetzt. R.E.M. experimentieren in den neuen Songs mit elektronischen Sounds und Rhythmusmaschinen. Bassist Mike Mills spielt auf den meisten Songs Gitarre, während Peter Buck sich vorrangig mit den elektrischen Geräten beschäftigt. Das Ergebnis dürfte viele Fans der Gruppe überraschen, denn statt geradliniger Rocksongs präsentiert die Band auf "Up", unterstützt von den beiden Schlagzeugern Joey Waronker (Beck) und Barrett Martin (Screaming Trees, Tuatara) sowie Produzent Pat McCarthy, 14 introvertierte, mit fließenden Sounds unterlegte Kompositionen, die sich erst nach mehrmaligem Hören in voller Schönheit entfalten. Besonders in Stücken wie "At My Most Beautiful" und "Sad Professor" fasziniert R.E.M. mit gefühlvollen Melodien und unterschwellig pulsierenden Elektronik-Klängen. Trotz der vielfältigen Veränderungen im Gruppensound klingen die Songs durch Michael Stipes dominante Stimme unverwechselbar nach R.E.M. Selbst ein Stück wie der von sanften Beats getragene Opener "Airportman" fügt sich perfekt in das Gesamtbild ein.

Quelle: musikwoche.de

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