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Roswell

Marteria

Roswell Großansicht
Interpret(en) Marteria
Label Green Berlin / Four Music
Vertrieb Sony Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Hiphop & Rap
Produktionsland Deutschland
Auslieferung KW 2017/21
Bestellnummer 85 38610-2

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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2018/14KW 2018/13KW 2018/06KW 2018/05KW 2018/03
Rang 9695949893
Höchste Position: Rang 2 in KW 2017/24
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Edelmetall 1-fach Gold
Label Green Berlin / Four Music
Vertrieb Sony Music
Produktionsland Deutschland Deutschland
Bestellnummer 85 38610-2
Genre Hiphop & Rap
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2017/21
nach oben Künstler
Interpret(en) Marteria
nach oben MusikWoche-Kritik

Kein anderer Rapper hat die deutsche HipHop-Szene in den letzten Jahren so nachhaltig geprägt wie Marten Laciny alias Marteria. Drei Jahre nach "Zum Glück in die Zukunft II" präsentiert der Musiker aus Rostock mit "Roswell" ein Album, das erneut Maßstäbe setzen wird.

Marteria und sein bekifftes Fabelwesen Marsimoto haben in ihrer Karriere das Anderssein zur Norm erhoben. Auf "Roswell" holt der Rapper zum nächsten großen Schlag aus. "Aus Area 51 wird Marteria 51, aus Roswell wird Rostock" reimt Marteria auf dem Titelsong "Roswell".

Und dieses "Roswell", das im weitesten Sinn die inhaltliche Klammer für das Album liefert, ist tief in Marteria selbst verankert und gleichzeitig auch ganz weit draußen zu finden. Entsprechend atemberaubend ist die inhaltliche Achterbahnfahrt auf Stücken wie "Scotty beam mich hoch" oder "El Presidente".

Marteria agiert, erneut kongenial Unterstützt von seinen langjährigen Studiopartnern The Krauts, völlig ungezwungen und thematisiert seinen Bruch mit dem Alkohol und dem Nachtleben ("Tauchstation"), zu dem ihn vor zwei Jahren ein akutes Nierenversagen zwang, ebenso schonungslos wie sein gespaltenes Verhältnis zu Materiellem ("Das Geld muss weg").

Dazwischen wagt er noch einen Abstecher in die eigene Vergangenheit ("Große Brüder") und plädiert entschlossen für mehr gesellschaftliche Toleranz ("Links"). Das alles garniert mit den lässigsten Beats auf dieser Seite des Atlantiks und einer Sprache, die eigenständiger kaum sein könnte.

Norbert Schiegl

Quelle: musikwoche.de

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