Yesterday's Gone

Loyle Carner

Yesterday's Gone Großansicht
Interpret(en) Loyle Carner
Label Caroline
Vertrieb Universal Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Hiphop & Rap
Auslieferung KW 2017/03
Bestellnummer 573 326-1
EAN-Code
0602557332612
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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2017/06    
Rang 86    
Höchste Position: Rang 86 in KW 2017/06
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Label Caroline
Vertrieb Universal Music
Bestellnummer 573 326-1
EAN-Code
0602557332612
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Genre Hiphop & Rap
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2017/03
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Interpret(en) Loyle Carner
nach oben MusikWoche-Kritik

Das lang erwartete Debütalbum von Ben Coyle-Larner alias Loyle Carner ist eine runde und rundum gelungene Sache. Der 22-jährige Rapper aus Südlondon stellt in den 14 Tracks seine Fähigkeiten als empfindsamer Geschichtenerzähler unter Beweis, der keine Posen und Prahlereien nötig hat, um sein Publikum zu fesseln.

Mit elegantem Flow und entspannter Artikulation trägt er seine persönlich gehaltenen, sensiblen Texte vor. Dabei kommt ihm seine Ausbildung als Schauspieler zugute; in Roland Emmerichs Film "10.000 B.C." (2008) hatte er eine Nebenrolle.

Seine emotionalen Raps segeln in jazzigen Brisen auf sanften Wellen aus Eastcoast-Hiphop und Soul, wobei singende Gäste am Mikrofon wie Tom Misch im Track "Damselfly" zur Mainstream-Tauglichkeit beitragen. In "NO CD", einer kraftvollen Upbeat-Nummer mit hypnotischer Basslinie, sorgt sein produzierender Freund Rebell Kleff für Adrenalin. Im vorab ausgekoppelten Opener "The Isle Of Arran" weht der Wind einen Chor von der Insel herüber, während in "Mrs. C." die melodische Jazzgitarre, dezente Perkussion und ein wehmütiges Saxophonsolo für Intensität sorgen.

Und im acht Minuten langen Stück "Sun Of Jean (t. Mum And Dad)" kommt zum Ausklang noch seine Mutter Jean zu Wort: "He was and is a complete joy." Dem will man nicht widersprechen.

In UK hat man Loyle Carner schon mit dem jungen Kanye West verglichen. Ob das zutrifft, sei dahingestellt. Auf jeden Fall aber qualifiziert er sich mit "Yesterday's Gone" als eine der spannendsten Rap-Hoffnungen des noch jungen Jahres.

Manfred Gillig-Degrave

Quelle: musikwoche.de

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