Aurora

Janusz Wawrowski/José Gallardo

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Interpret(en) Janusz Wawrowski/José Gallardo
Label Warner Classics
Vertrieb Warner Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Klassik
Auslieferung KW 2014/23
Bestellnummer 9999-84840-2
EAN-Code
5099998484027
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Label Warner Classics
Vertrieb Warner Music
Bestellnummer 9999-84840-2
EAN-Code
5099998484027
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Genre Klassik
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2014/23
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Interpret(en) Janusz Wawrowski/José Gallardo
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In seiner Heimat Polen machte der Geiger Janusz Wawrowski bereits mit einer Veröffentlichung der Solo-Capricen von Niccolo Paganini von sich reden. Für sein Majordebüt bei Warner Classics wählte er Werke aus, die an der Schwelle zur Moderne entstanden sind. Zudem versteht er sich als Botschafter für polnische Musik, und es ist ihm ein Anliegen, vor allem die Kompositionen seiner Landsmänner bekannter zu machen.

Wawrowski beginnt denn auch mit dem dreisätzigen Werk "Mythes" von Karol Szymanowski. 1915 für den polnischen Virtuosen Pawel Kochánski geschrieben, führt es den Virtuosen an die technischen Grenzen seines Streichinstruments und verlangte nach einer neuen Violintechnik, die spätere Komponisten wie Bela Bartók und Sergej Prokofieff interessiert studierten. Als Ausklang wählte Wawrowski das Stück "Subito" von Witold Lutoslawski und gibt damit den Rahmen vor, der die Violinsonate Nr. 2 von Maurice Ravel und die Sonate op. 27 Nr. 5 für Violine solo von Eugène Ysaye umfasst.

Dass er die beiden polnischen Werke mit französisch gefärbten Stücken kombiniert, kommt nicht von ungefähr. Denn auch sie standen vor 100 Jahren für einen Neuanfang, den die europäische Musik erfasst hatte. Aurora, die römische Göttin der Morgenröte, ist Janusz Wawrowski bei dieser Auswahl Albumtitel und Motto zugleich. Die verschiedenen Facetten des Aufbruchs erkundet er zusammen mit dem argentinischen Pianisten José Gallardo, der ihn als beständiger Steuermann durch dieses hochvirtuose Repertoire führt. Der 31-jährige Geiger zeigt sich dabei als neugieriger Bewunderer dieser irisierenden Klangwelten, der mit sicherem Ton alle Unwägbarkeiten meistert.

Birgit Schlinger

Quelle: musikwoche.de

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Er ist der Hoffnungsträger der jungen Geigergeneration schlechthin. In seiner polnischen Heimat hat er die Musikwelt mit Paganinis legendären Solo- Capricen begeistert - einem Repertoire, das alle Stärken eines Virtuosen fordert und Schwächen gnadenlos bloßlegt. Doch Janusz Wawrowski verfügt über die seltene Kombination von virtuosem Spiel, ausdrucksvollem Ton und sensiblem Gespür für emotionale Tiefe. Jetzt erscheint mit Aurora (Morgenröte) sein erstes Album bei Warner Classics. Auf dem Programm stehen Werke von Szymanowski, Ravel, Ysaye und Lutoslawski.

Dass Wawrowski hier Kompositionen seiner Heimat mit französisch gefärbten Werken verbindet, ist kein Zufall: Der Künstler gilt als berufener Interpret raren polnischen Repertoires. Aurora, die römische Göttin der Morgenröte, ist Albumtitel und Motto zugleich, repräsentiert das Repertoire doch verschiedene Facetten des Anbruchs der Moderne. Szymanowskis üppiges Klangfarben-Stück Mythes erweckt antike Mythen und kreiert dabei eine neue Violintechnik, die auf spätere Kollegen wie Bartok und Prokofieff ausstrahlte. Ysayes Solosonate Nr. 5, entstanden für den Geiger Mathieu Crickboom, greift das Aurora-Thema bewusst im ersten Satz auf. Für Ysayes Schüler Josef Gingold schrieb Witold Lutolawski, Vater der polnischen Moderne, 1992 das Stück Subito. Wawrowskis Partner bei diesen Verzweigungen der polnischen Violintraditionen ist der international renommierte junge argentinische Pianist Jose Gallardo. Mit Ravels zweiter Violinsonate widmen sich die beiden einem wahren Kammermusik-Klassiker des frühen 20. Jahrhunderts.

Quelle: Warner Music

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