Sony Music Division: Classical

Programm


My Tunes Vol. 2

Jan Vogler

My Tunes Vol. 2 Großansicht
Interpret(en) Jan Vogler
Label Sony Classical / Sony Music Classical
Vertrieb Sony Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Klassik
Auslieferung KW 2010/24
Bestellnummer 97 69033-2
EAN-Code
0886976903329
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Label Sony Classical / Sony Music Classical
Vertrieb Sony Music
Bestellnummer 97 69033-2
EAN-Code
0886976903329
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Genre Klassik
Format 1 CD (Longplay)
Interpret(en) Jan Vogler
Auslieferung KW 2010/24
nach oben MusikWoche-Kritik

Bereits vor drei Jahren stellte Jan Vogler auf der ersten Ausgabe von "My Tunes" seine Lieblingsstücke auf dem Cello vor. Nun legt er 14 kleine Werke nach, die einen charmanten Querschnitt des populären Cellorepertoires geben.

Vogler wählte Klassiker wie "Der Schwan" aus dem "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns, den "Hummelflug" von Nicolai Rimski-Korsakow oder das "Ave Maria" von Franz Schubert. Doch ebenso wagt er sich an die irrwitzig schwer zu spielenden "Moses Variationen" von Niccoló Paganini und nutzt gleichzeitig diese CD, um Kleinode wie die "Melodie" op. 20 No. 1 von Alexaner Glazunov vorzustellen. Sie ist ebenso wie das "Allegro appassionato" op. 43 von Saint-Saëns keine Transkription, sondern wurde auch ursprünglich für Cello geschrieben.

Voglers Stärke sind die kantablen Melodiebögen, die nicht zu enden scheinen. Davon profitieren Stücke wie "Farewell To Cucullain" von Fritz Kreisler oder "Träume" aus den Wesendonck-Liedern von Richard Wagner, die sanft klagend ertönen. Auch darf mit "Oblivion", einem ungewöhnlich ruhigen Tango von Astor Piazolla, ein Stück von Voglers Lieblingskomponisten nicht fehlen - es setzt den Höhepunkt auf diesem Album.

Insgesamt gelang Jan Vogler, begleitet von den Dresdner Kapellsolisten unter der Leitung von Helmut Branny, eine stimmige Fortführung der ersten Ausgabe; ein Abum, an dem man sich einfach nicht statt hören kann.

Birgit Schlinger

Quelle: musikwoche.de

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Als Solist und Kammermusiker spielt der deutsche Cellist Jan Vogler regelmäßig in allen großen Konzerthäusern die bedeutendsten Werke der Cello-Literatur. Zwischendurch widmet er sich aber immer wieder berühmten Stücken und Melodien, die ihm ähnlich nahe sind wie etwa eine Beethoven-Sonate oder das Cellokonzert von Schostakowitsch. Schon 2007 hatte der mehrfache Preisträger des ECHO-Klassik für sein Album "My Tunes" einige seiner Lieblingsstücke eingespielt, die von Bach bis Henry Mancini reichten. Nun legt Jan Vogler mit "My Tunes II" eine weitere Auswahl an beliebten Klassik-Stücken und Melodien in Arrangements für Cello und Orchester vor. Und wieder wird er von den Dresdner Kapellsolisten unter Helmut Branny begleitet.

Auf seinem Montagnana-Cello von 1721 präsentiert sich Vogler dabei auch als brillanter Virtuose, wie in Rimsky-Korsakows "Hummelflug". Dann wieder zeigt er sich in Schuberts sehnsüchtigem "Ave Maria" als elegischer Cello-Sänger. Überhaupt steht auf "My Tunes II" die menschliche Cello-Stimme im Mittelpunkt. So sind Bearbeitungen von verträumten Opern-Arien und Liedern von Gluck, Mendelssohn-Bartholdy und Wagner zu hören, aber auch "Oblivion" vom Tango-König Astor Piazzolla.

Neben Transkriptionen hat Jan Vogler für "My Tunes II" zudem zwei Originalwerke für Violoncello und Orchester ausgewählt: das "Allegro appassionato" op. 43 von Saint-Saëns sowie "Zwei Stücke für Violoncello und Orchester" op. 20 des Russen Alexander Glasunow.

Quelle: Sony Music

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