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Rococo - Musique A Sanssouci

Dorothee Oberlinger

Rococo - Musique A Sanssouci Großansicht
Interpret(en) Dorothee Oberlinger
Label Deutsche Harmonia Mundi / Sony Music Classical
Vertrieb Sony Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Klassik
Auslieferung KW 2017/10
Bestellnummer 75 13406-2
EAN-Code
0888751340626
EAN-Code anzeigen

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Label Deutsche Harmonia Mundi / Sony Music Classical
Vertrieb Sony Music
Bestellnummer 75 13406-2
EAN-Code
0888751340626
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Genre Klassik
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2017/10
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Interpret(en) Dorothee Oberlinger
nach oben MusikWoche-Kritik

Nur wenigen Musikern gelingt es, die Blockflöte so lebendig zu spielen wie Dorothee Oberlinger. Das beweist die Echo-Klassik-Preisträgerin nach einem Album mit Musik von Georg Philipp Telemann sowie Aufnahmen mit italienischem, französischem und englischem Barock einmal mehr mit ihrem neuen Album, auf dem sie einen Ausflug an den Hof Friedrichs II unternimmt.

Mit gewohnter Detailkenntnis für historische Aufführungspraxis - Dorothee Oberlinger unterrichtet außerdem am Mozarteum in Salzburg - spielt sie zusammen mit Musikerkollegen wie Nils Mönkemeyer an der Bratsche oder Hiro Kurosaki an der Violine und ihrem Ensemble 1700 Werke vom Hof Friedrichs II.

Die Auswahl an Konzerten und Kammermusik ist groß, war doch der Preußenkönig selbst ein passionierter Flötenspieler. An seinen Höfen in Berlin und vor allem im Sommerschloss Sanssouci in Potsdam versammelte er die berühmtesten Musiker und Komponisten seiner Zeit, darunter Johann Joachim Quantz, der auch den König als Flötenlehrer unterrichtete, oder den Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel, der in der Hofkapelle als Cembalist musizierte. Beide wirkten wie auch Johann Gottlieb Graun, von dem Dorothee Oberlinger das Konzert in C-Dur spielt, einen großen Einfluss auf das Musikleben am Hofe aus.

In Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk entstand dieser Querschnitt der höfischen Musik im Spannungsfeld zwischen spätem Barock und dem folgenden Rokoko. Bekanntere Werke wie das Doppelkonzert für Flöte und Fagott von Georg Friedrich Händel wechseln sich ab mit Repertoire-Entdeckungen wie dem Quartett für Blockflöte, Oboe, Violine und Basso Continuo des königlichen Kontrabassisten Johann Gottlieb Janitsch oder mit einem intimen Duo für Blockflöte und Laute von Ernst Gottlieb Baron, dem Lautenisten der Hofkapelle.

Als Weltersteinspielung erklingt das virtuose Blockflötenkonzert von Johann Christian Schultze, das wahrscheinlich erst 1768 entstand und zu den letzten Werken für die barocke Blockflöte überhaupt zählt.

Diese Einspielung feiert die späte Blütezeit der Blockflöte: Ihre frühere Bedeutung als Soloinstrument hat sie nie wieder erreicht. Dabei zeigt Dorothee Oberlinger, wie facettenreich und voller Überraschungen ihr Instrument sein kann. Es ist einfach alles - außer langweilig.

Birgit Schlinger

Quelle: musikwoche.de

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