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The Blues Is Alive And Well

Buddy Guy

The Blues Is Alive And Well Großansicht
Interpret(en) Buddy Guy
Label Silvertone / RCA International
Vertrieb Sony Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Auslieferung KW 2018/24
Bestellnummer 19075812472
EAN-Code
0190758124728
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Rang 51393414 
Höchste Position: Rang 14 in KW 2018/27
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Label Silvertone / RCA International
Vertrieb Sony Music
Bestellnummer 19075812472
EAN-Code
0190758124728
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Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2018/24
nach oben Künstler
Interpret(en) Buddy Guy
nach oben MusikWoche-Kritik

Kurz vor seinem 82. Geburtstag glänzt Blueslegende Buddy Guy in Kooperation mit Produzent Tom Hambridge, der auf dem Album auch als Schlagzeuger und Songautor in Erscheinung tritt, mit einem makellosen, formvollendeten Longplayer voller Spielfeude und Leidenschaft. Guy spielt seine Stärken voll aus - atemberaubend virtuoses Gitarrenspiel wie seinen immer noch kraftvollen, souligen Gesang. Die prominenten Gäste Jeff Beck, Keith Richards, Mick Jagger und James Bay fügen sich nahtlos ein, ohne dem Meister die Show zu stehlen.

Beim Gipfeltreffen der Weltklassegitarristen im Track "Cognac" spielen sich Guy und die Herren Beck und Richards entspannt die Bälle zu und teilen die Soli paritätisch auf. Der bislang nicht als Bluesexperte bekannte James Bay ist ein überraschend überzeugender Partner im geschmeidigen Gesangsduett "Blue No More". Mick Jagger tritt als Gast auf "You Did The Crime" indes nicht als Sänger in Erscheinung, sondern assistiert dem geschätzten Vorbild respektvoll und kompetent auf der Mundharmonika.

Das Spektrum reicht ansonsten vom Slow-Blues des Auftakts "A Few Good Years" über rockigen Blues-Boogie mit Tempo und Elan ("Guilty As Charged"), den funkigen Track "Whiskey For Sale" und das von rockigen Riffs angetriebene "Ooh Daddy" bis zu herzhaftem Rhythm & Blues mit saftigen Bläsersätzen der Muscle Shoals Horns im selbstironischen Stück "Old Fashioned".

Herauszuheben sind zudem das intensive "When My Day Comes", eine von Buddy Guy beseelt gesungene und mit stechenden Sechssaiter-Soli vorgetragene Auseinandersetzung mit dem Tod, "Nine Below Zero", die ebenso eindringliche Coverversion eines Songs von Sonny Boy Williamson, sowie das Finale "Milking Muther For Ya", eine kurze, aber eindrucksvolle, archaisch anmutende Soloaufnahme eines der einflussreichsten E-Gitarristen überhaupt.

Natürlich erfindet Buddy Guy den Blues hier nicht neu, doch solange er noch solche Platten macht, muss man sich um das Genre in der Tat keine Sorgen machen.

Frank Medwedeff

Quelle: musikwoche.de

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