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Berlin Counterpoint

Berlin Counterpoint

Berlin Counterpoint
Interpret(en) Berlin Counterpoint
Label Genuin
Vertrieb Note 1
Format 1 CD (Longplay)
Genre Klassik
Auslieferung KW 2014/41
Bestellnummer GEN14317
EAN-Code
4260036253177
EAN-Code anzeigen

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Label Genuin
Vertrieb Note 1
Bestellnummer GEN14317
EAN-Code
4260036253177
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Genre Klassik
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2014/41
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Interpret(en) Berlin Counterpoint
nach oben MusikWoche-Kritik

Sicherlich eine der spannendsten Veröffentlichungen des Jahres 2014 stammt vom Sextett Berlin Counterpoint, erschienen beim Leipziger Label Genuin. In der deutschen Hauptstadt trafen sich Musiker aus sechs Nationen, und daraus resultiert der erste Teil ihres Namens. Ihre gemeinsame Sprache ist die Musik, und diese beherrschen sie auf höchstem Niveau. Dass einer von ihnen Sacha Rattle, der Sohn des Dirigenten der Berliner Philharmoniker ist, wollen sie dabei nicht betont wissen. Einzig, dass der berühmte Vater das Ensemble hin und wieder mit seinen Ideen und seiner Kenntnis inspiriert, gebe neue Impulse in ihrer Arbeit, gibt der Sohn zu. Ansonsten möchten Sasha Rattle (Klarinette) zusammen mit Aaron Dan (Flöte), Viola Wilmsen (Oboe), Heidi Elisabeth Mockert (Fagott), Andrej Zust (Horn) und Zeynep Özsuca (Klavier) einfach nur Kammermusik auf höchstem Niveau spielen.

Quer durch die Jahrhunderte führt ihr Weg - von Ludwig van Beethoven mit dem "Quintett für Klavier und Holzbläser in e-Moll", Opus 16 bis hin zur "Techno Parade" von Guillaume Connesson - und ist geprägt von durchdachten Ausgestaltungen, großer Virtuosität und Risikofreude.

Dass den Holzbläsern Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn keine natürliche Hierarchie innewohnt und jedes Instrument die Melodieführung übernehmen kann, setzen die Musiker bewusst ein. Darauf bezieht sich auch der zweite Teil des Namens des noch jungen Ensembles, das erst 2009 gegründet wurde: Der Kontrapunkt als Kunst, "mehrere Stimmen als selbstständige Melodielinien nebeneinanderher zu führen, die in Gestalt und Rhythmus unabhängig, in der Harmonie jedoch zusammenhängend sind", wie sie betonen.

Entsprechend austariert sind die Werke, aus denen das Orchesterparadestück "Till Eulenspiegel" von Richard Strauss besonders herausragt. Arrangiert von Querflötist Aaron Dan beweist das Ensemble, dass es auch Neues zu schaffen vermag: Klug und pointiert mit überraschenden Wendungen gelingt dem Berlin Counterpoint diese empfehlenswerte Einspielung.

Birgit Schlinger

Quelle: musikwoche.de

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