Stuttgart, 08.03.2018, 13:00  GamesMarkt | Märkte

MFG verbessert Games-Förderung

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Die Medien- und Filmgesellschaft (MFG) des Landes Baden-Württemberg macht sein Förderprogramm für Games, VR und andere interaktive Inhalte deutlich attraktiver für Entwickler, die ihre Projekte einreichen wollen. Dafür verändert der MFG einige Punkte seines Digital Content Funding (DCF) und hebt die mögliche Fördersumme für die Förderart Produktionen von 120.000 Euro auf 200.000 Euro an. Für die Konzept- und Prototype-Förderungen verbessert die MFG die Rückzahlungsbedingungen. Ausbezahlte Darlehen werden nun erst dann Rückzahlungspflichtig, wenn das geförderte Projekt die Marktreife erreicht oder die Rechte daran verkauft werden.

In Zukunft müssen Konzept-Anträge auch keine konkrete Vertriebsplattform mehr angeben. Zusätzlich ist es Möglich, dass die MFG bei der Konzeptionierung und dem Bau des Prototypen bis zu 80 Prozent der Herstellungskosten übernimmt. Ebenfalls neu ist, dass Projekte, die sich im Bereich Prototyp und Produktion befinden, bis zu 25 Prozent ihrer Herstellungskosten als Marketing- und Vertriebskosten geltend gemacht können. In Ausnahmefällen erhalten Projekte im Produktion-Status sogar eine Zusatzförderung von bis zu 20 Prozent der gesamten Herstellkosten.

Insgesamt vergibt der MFG im Rahmen des Digital Content Funding in diesem Jahr Förderdarlehen in Höhe von 600.000 Euro. Förderanträge in Höhe von maximal 20.000 Euro werden dabei ganzjährig bearbeitet und ausgeschüttet. Größere Antragssummen von bis zu 200.000 Euro können zwei Mal im Jahr eingereicht werden. Die nächste Einreichfrist läuft noch bis zum 16. August.


Quelle: GamesMarkt.de

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