Leipzig, 22.12.2017, 11:30  GamesMarkt | Märkte
Thema: #eSports

Leipzig eSports erhält Gemeinnützigkeit

Leipzig eSports ist der erste gemeinnützige eSport-Verein Deutschlands (Bild: Leipzig eSports e. V. / Marco Schur / marcoschur.de) Großansicht
Leipzig eSports ist der erste gemeinnützige eSport-Verein Deutschlands (Bild: Leipzig eSports e. V. / Marco Schur / marcoschur.de)
Der deutsche eSport meistert eine weitere Hürde zur Anerkennung. Als erster deutscher Verein, der sich rein auf den eSport bezieht, wird Leipzig eSports e.V. die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Ab dem 1. Januar 2018 erhält der Verein, dank seiner umfangreichen Jugendarbeit, die Gemeinnützigkeit durch "Förderung der Jugendhilfe". Damit kann der Verein sich und seine Mitglieder deutlich entlasten. Mit der Gemeinnützigkeit im Rücken darf Leipzig eSports in Zukunft auch Spendengelder annehmen und kann steuervergünstigende Vorteile in Anspruch nehmen.

"Es ist einfach schön zu sehen, dass der eSport in Deutschland damit als Teil der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begriffen wird", sagt Patrick Dreißig, Vorsitzender des Leipzig eSport e.V. "Dieser Teil ist nicht nur da und geduldet, sondern er wird auch als förderungswürdig angesehen. Wir hoffen, dass wir damit nicht nur ein Zeichen setzen können, sondern wollen aus unseren neuen Möglichkeiten ab 2018 das Maximale herausholen - gerade auch für die jüngere Zielgruppe."

Auch der neu gegründete eSport-Verband eSport-Bund Deutschland (ESBD) begrüßt die Anerkennung. "Die ausdauernde Arbeit von Leipzig eSports hat sich bezahlt gemacht. Mit der finanzamtlichen Entscheidung in Leipzig wurde ein Präzedenzfall geschaffen, der eSport auf lokaler Ebene in den kommenden Jahren stärken wird", sagt Hans Jagnow, Präsident des ESBD. "Als Bundesverband erhoffen wir uns, dass die Vorboten der flächendeckenden Anerkennung zu einem deutlichen Anstieg von regionalen eSport-Vereinen und Sportvereinen mit eSport-Abteilungen in ganz Deutschland führen wird. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist dafür die entscheidende Voraussetzung. Der nächste Schritt muss sein, dass auch der sportorganisatorische Anteil von eSport-Vereinen zukünftig als Grundlage für die Gemeinnützigkeit einschlägig wird."


Quelle: GamesMarkt.de

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