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Berlin, 19.04.2017, 12:58  GamesMarkt | Märkte

Job-Kahlschlag in deutscher Spielebranche

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat auf der Pressekonferenz im Vorfeld der International Games Week Berlin neue Daten zu den Beschäftigtenzahlen der deutschen Spielebranche enthüllt. Und die stimmen nicht gerade optimistisch: So ging die Zahl der Mitarbeiter bei Deutschlands Publishern und Entwicklern um 13 Prozent gegenüber Vorjahr auf 11.140 zurück. Die Zahl der Unternehmen stieg hingegen um vier Prozent auf 460. Da gleichzeitig die Umsätze steigen, spiegelt das Ergebnis wohl auch wider, dass Deutschland vor allem Absatzmarkt und immer weniger Produktionsstandort international wettbewerbsfähriger Computerspiele ist.

Angesichts dieser Entwicklung bekräftigte BIU-Geschäftsführer Felix Falk seine Forderung nach einer besseren Förderung: "Wir brauchen dringend eine moderne Medienförderung, die über den traditionellen Film hinaus auch die Produktion neuer audiovisueller Medien wie Games unterstützt. Nur so bekommen die Unternehmen die Möglichkeit, nachhaltig zu wachsen und global wettbewerbsfähig zu sein."

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Quelle: GamesMarkt.de

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