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Berlin, 24.04.2017, 08:29  GamesMarkt | Unternehmen

Falk: "Der DCP ist ein Kultur-, kein Förderpreis"

Felix Falk, Geschäftsführer des BIU, gab GamesMarkt ein Interview nach seinen ersten 100 Tagen im neuen Amt (Bild: Dirk Mathesius) Großansicht
Felix Falk, Geschäftsführer des BIU, gab GamesMarkt ein Interview nach seinen ersten 100 Tagen im neuen Amt (Bild: Dirk Mathesius)
"Aufregend, spannend und sehr interessant", so lautet das Fazit des neuen BIU-Geschäftsführers Felix Falk nach 100 Tagen im Amt. Es habe ihm sehr viel Spaß gemacht in den ersten 100 Tagen zu erleben, wie es im Inneren des BIU aussieht, so Falk im Interview mit GamesMarkt. Viel Zeit um sich in alle Themen einzuarbeiten hat der neue Verbandsgeschäftsführer nicht. Gerade im Wahljahr gilt es zügig die richtigen Weichen zu stellen. Und deshalb habe für ihn mit die höchste Priorität das bestehende politische Netzwerk des BIU weiter zu verstärken.

Auch wenn sich unter Falk das Auftreten des BIU vermutlich ändern wird, die großen Themen für den Verband bleiben gleich. Da wäre zum einen die Förderung. "Wir brauchen eine Gesamtförderung", wiederholt Falk deshalb auch im Interview die Forderung des BIU. Der Entwurf eines Fördermodells, den der Verband offenbar auch auf Wunsch der Politik 2016 vorlegte, sei erst der Anfang. "Nun geht es darum strategisch zu arbeiten. Es geht um die Frage: Wie kommen wir zum Ziel", sagt Falk.

Und er macht auch deutlich: Der DCP ist zwar nach Meinung des BIU ein "unglaublich wichtiger Kulturpreis", aber er sei kein Förderpreis. "Der DCP kann keine taugliche Entwicklungsförderung sein, weil man eben nur vielleicht und auf Grundlage einer Jury-Entscheidung möglicherweise irgendwann einen Preis für ein Spiel bekommt, das ohnehin schon fertig produziert ist", erklärt Falk. Anders gesagt: Wenn es Geld vom DCP gibt, braucht es ein Entwickler zumindest nicht mehr für die Produktion, die ausgezeichnet wurde.

Doch Förderung und DCP sind nur zwei von vielen Themen, die Falk auf seiner Agenda stehen hat. Als ehemaliger USK-Chef ist ihm der Jugendschutz natürlich besonders wichtig. Dort sei zwar keine Gefahr in Verzug. Allerdings gäbe es politische Gestaltungsmöglichkeiten.

Wie Falk über den Fall PietSmiet denkt, welche Bedeutung für ihn die BIU-Netzwerke BIU.Dev und BIU.Net haben und wie er das Verhältnis zwischen BIU und GAME sieht lesen Abonnenten in der aktuellen Ausgabe von GamesMarkt.

Übrigens: Die aktuelle Ausgabe von GamesMarkt mit dem Interview mit Felix Falk, einem Interview mit Dorothee Bär und vielen weiteren spannenden Themen wird in diesem Jahr kostenlos auf der Quo Vadis-Konferenz im Rahmen der International Games Week Berlin verteilt. Sichern Sie sich dort ihr Exemplar oder holen Sie sich schnell das kostengünstige und unverbindliche Testabo zu Sonderkonditionen.


Quelle: GamesMarkt.de

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