CDU/CSU: USK-Prüfung ist mangelhaft
Am 2. und 3. März trafen sich die Innenminister von CDU und CSU in Wanzleben, Sachsen-Anhalt, zu einer gemeinsamen Tagung. Neben sicherheitspolitischen Themen speziell in Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft nahmen sich die Politiker auch des Themas "Killerspiele" an. Dabei wurde deutlich, dass die Unionspolitiker mit diesem Begriff sehr wohl auch Computer- und Videospiele meinen.
"Die Video- und Computerspiele stellen ein erhebliches Gefährdungspotenzial insbesondere für Kinder und Jugendliche dar", heißt es in einer Pressemitteilung des Innenministeriums von Sachsen-Anhalt im Nachfeld der Tagung. "Die Innenminister stellten übereinstimmend fest, dass die im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vereinbarte Prüfung der Spiele durch die 'Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle' nur sehr mangelhaft funktionioniert und nicht mit dem Jugendschutzrecht in Einklang stehe." Die Unionsinnenpolitiker sprachen sich deshalb laut Pressemitteilung für ein Verbot sowohl der Produktion als auch des Vertriebs so genannter "Killerspiele" aus.
Eine detaillierte Angabe, welche Spiele denn mit diesem effekthascherischen Kunstbegriff gemeint sind, blieben die Unionspolitiker, wie bereits in der Vergangenheit, auch diesmal schuldig.
Quelle: GamesMarkt.de
KOMMENTARE
Noch kein Kommentar vorhanden.
Mit einem Abo können Sie diesen Artikel kommentieren.