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Köln, 19.10.2004, 09:31  Blickpunkt:Film

WDR steht hinter German TV

Reinhard Grätz, Vorsitzender des WDR-Rundfunkrates<br /><span style="font-style:italic;">Foto: WDR</span>
Reinhard Grätz, Vorsitzender des WDR-Rundfunkrates
Foto: WDR  
Der Rundfunkrat des WDR hat sich für einen Erhalt von German TV stark gemacht. Der im März 2002 gestartete Auslandssender von ARD, ZDF und Deutscher Welle war vor einigen Wochen in die Diskussion geraten, nachdem Kulturstaatsministerin Christina Weiss einen Bericht vorgelegt hatte, wonach die Kundenzahlen des teilweise mit Bundesmitteln finanzierten Senders weit hinter den ursprünglichen Planungen zurückliegen würden. Daraufhin war von Seiten einiger Politiker die Abschaltung von German TV gefordert worden, woraufhin Weiss wenig später erklärte, dass die Finanzierung des Senders bis 2005 gesichert sei.

In der gestrigen Sitzung des WDR-Rundfunkrates erklärte dessen Vorsitzender Reinhard Grätz, dass es Sinn mache, dieses Programm zu fördern, "gerade, weil German TV ein realistisches Bild der deutschen Gesellschaft vermittelt, mit ihrer Vielfalt an Weltanschauungen". Er wies darauf hin, dass der langsame, aber stetige Anstieg der Abonnentenzahlen in den USA und Südamerika ein Beweis dafür sei, dass es durchaus einen Markt für dieses Fernsehangebot gebe. Deshalb sollte man dieses "Zukunftsprojekt" nicht vorzeitig abbrechen. Grätz zeigte sich auch optimistisch, dass die in dem auf sieben Jahre angelegten Geschäftsplan prognostizierten 70.000 Abonnenten durchaus erreicht werden könnten und der Sender dann schwarze Zahlen schreiben würde.


Quelle: Blickpunkt:Film

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