Auf Anhieb an der Spitze der US-Charts: "When a Stranger Calls"
An einem Wochenende, in dem sich in den USA alles um den Superbowl dreht, feierte der Horrorfilm "When A Stranger Calls", ein Remake von "Das Grauen kommt um Zehn" von 1979 und der erste Film von Simon West seit "Lara Croft: Tomb Raider", mit geschätzten 22,0 Mio. Dollar ein verblüffend starkes Debüt - wären die Umsatzzahlen am Sonntag nicht eingebrochen (ein geschätztes Minus von knapp 70 Prozent im Vergleich zum Samstag, wäre das Ergebnis für den in 2999 Kinos gestarteten Film noch besser ausgefallen. Vorwochenspitzenreiter "Big Mamas Haus 2" baute mehr als 50 Prozent ab. Nach 13,4 Mio. Dollar am Wochenende hält das Komödiensequel nach zehn Tagen bei 45,4 Mio. Dollar. "Eine zauberhafte Nanny" belegte mit 9,9 Mio. Dollar den dritten Platz, gefolgt von "Brokeback Mountain", der sich nach seinen acht Oscar-Nominierungen am neunten Wochenende mit 5,7 Mio. Dollar erstmals in die Top Fünf kämpfte. Der Oscar-Favorit, der wie "Walk the Line" auf Platz neun nur 13 Prozent abbaute, hat mittlerweile 59,8 Mio. Dollar eingespielt. Die Top fünf wird von "Hoodwinked" abgeschlossen, der nach 5,3 Mio. Dollar am Wochenende auf ein Gesamtergebnis von 44,1 Mio. Dollar verweisen kann.
Erfolgreichster Film des Jahres ist weiterhin "Underworld: Evolution", der nach dem dritten Wochenende auf Platz sechs nunmehr 52,7 Mio. Dollar eingespielt hat und kurz davor steht, das Einspielergebnis des Originals von 2003 (55,1 Mio. Dollar) zu übertreffen. Die Top Ten setzte insgesamt 76,3 Mio. Dollar um - sechs Prozent weniger als die Titel im Vorjahr.
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