Obwohl der US-Kinosommer 2001 bislang von regelrechten Boxoffice-Desastern wie den letztjährigen Sommertiteln "Battlefield Earth" und "Titan A.E." verschont geblieben ist, geben die Einspielzahlen der letzten Wochen den Studios Anlass zum Kopfzerbrechen.
Zwar konnten am letzten Wochenende, an dem "Legally Blonde" mit 20,4 Mio. Dollar überraschend die Chartspitze vor "The Score" erklomm, solide 120 Mio. Dollar in den amerikanischen Kinos eingespielt werden. Damit liegt man aber ganze 21 Prozent hinter dem Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreswochenendes - bisheriger Höhepunkt eines Trends, der seit nunmehr drei Wochenenden anhält (das Wochenende davor blieben die Zahlen neun Prozent hinter 2000 zurück, und am Wochenende davor waren es sechs Prozent).
Insgesamt stehen die Sommereinnahmen nunmehr bei 1,497 Mrd. Dollar, womit man nur noch vier Prozent vor 2000 liegt - und auch das nur, weil die Ticketpreise angestiegen sind. Als Grund für die schlechten Ergebnisse werden das hinter den Erwartungen zurückbleibende Abschneiden diverser Tentpole-Filme und die Kurzlebigkeit der meisten Titel - "Shrek - Der tollkühne Held" bildet die Ausnahme von der Regel - genannt: Ein Abbau von zwischen 40 und 50 Prozent an den zweiten
Wochenenden ist in diesem Sommer üblich. Die Hoffnungen der Industrie ruhen nun auf "Jurassic Park III", "Planet der Affen" und "Rush-Part 2".
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