Der US-Sommer der Überraschungen geht weiter: Zur großen Freude von MGM bremste die für gerade einmal 18 Mio. Dollar entstandene Teenie-Komödie "Legally Blonde" die Favoriten "The Score" und "Final Fantasy - Die Mächte in Dir" am Boxoffice aus und belegte mit vorläufig geschätzten 20,4 Mio. Dollar Platz eins der Charts. "The Score", Frank Oz" Einbruchsfilm mit Robert De Niro und Edward Norton, konnte mit einem Einspiel von 19 Mio. Dollar - das zweitbeste Startergebnis in der Karriere von De Niro - dennoch zufrieden sein. Dass "Final Fantasy" mit 11,5 Mio. Dollar (seit dem Start am Mittwoch konnten 19,1 Mio. Dollar eingespielt werden) noch hinter "Cats & Dogs - Wie Hund und Katz", der am zweiten Wochenende 45 Prozent fiel und auf 12 Mio. Dollar kam, anlief, wurde selbst von Sony in einem Statement als "etwas enttäuschend" bezeichnet.
Und noch eine Science-Fiction-Enttäuschung: "A.I. Künstliche Intelligenz" baute noch einmal um 65 Prozent ab und steuerte auf ein Gesamtboxoffice von 80 Mio. Dollar zu, das schwächste Einspiel eines im Sommer gestarteten Spielberg-Films überhaupt - und das beste für einen Film, an dem Stanley Kubrick beteiligt war.
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