Tarantino gönnt Chinesen Raubkopien
Durch Raubkopien in China populär: Quentin Tarantino
"
Kill Bill 
"-Regisseur
Quentin Tarantino ist seine Popularität anscheinend wichtiger als die Wahrung seiner Urheberrechte: Der 41-jährige Filmemacher hat sich ausgerechnet auf einer Konferenz zum Urheberrecht am Rande des
57. Festival de Cannes wohl wollend zur chinesischen Videopiraterie geäußert. "Meine Filme sind in China niemals zugelassen worden, auch wenn wir dort drei Monate lang für 'Kill Bill' gedreht haben", sagte Tarantino, der den Juryvorsitz des am heutigen Mittwoch beginnenden Filmfestivals innehat. Er sei deshalb froh, dass die Chinesen Raubkopien herstellten - auf diese Weise können sie wenigstens seine Filme sehen. Obwohl seine Werke nie in die chinesischen Kinos gekommen seien, hätten ihn in China Filmfans auf der Straße angesprochen.
Quelle: VideoWoche
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