Park City, 30.11.2017, 08:36  Blickpunkt:Film | Festival

Sundance gibt Gas in 2018

"The Tale" mit Laura Dern feiert Weltpremiere in Sundance (Bild: One Two Films) Großansicht
"The Tale" mit Laura Dern feiert Weltpremiere in Sundance (Bild: One Two Films)
Das Sundance Film Festival, das renommierteste Filmfestival für den unabhängigen Film in den USA, hat das Programm für seine nächste Ausgabe bekannt gegeben, die vom 18. bis 28. Januar 2018 laufen wird. 110 Filme wurden ausgewählt. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich: "The Tale" von Jennifer Fox, entstanden in Koproduktion mit der Berliner One Two Filmproduktion (Produzent: Sol Bondy), läuft in der wichtigsten Wettbewerbsreihe U.S. Dramatic Competition. Während kein deutscher Film für die Reihe World Cinema Dramatic Competition ausgewählt wurde, in der in den letzten Jahren Titel wie "Wild Clip" von Nicolette Krebitz oder "Axolotl Overkill" Clip von Helene Hegemann gezeigt wurden, wurde für die Premieres die deutsch-belgisch-italienische Koproduktion "The Happy Prince" Clip ausgewählt. Das in München gedrehte Regiedebüt von Rupert Everett wurde von deutscher Seite von der Münchner maze pictures von Philipp A. Kreuzer und Jörg Schulze produziert und erzählt von den letzten Jahren von Oscar Wilde. wird bei den Premieren gezeigt. Bei den internationalen Premieren werden zudem die deutschen Beiträge "The Cleaners" und "Of Fathers and Sons" gezeigt.

Besonders im Fokus stehen in Sundance stets die Premieres, hier stellen zumeist renommierte Filmemacher oder große Namen ihre Werke vor. In diesem Jahr wird es neben "The Happy Prince" folgende Filme zu sehen geben. "Beirut" von Brad Anderson mit Jon Hamm und Rosamund Pike erzählt von einem amerikanischen Diplomaten auf gefährlicher Mission im Libanon zu Beginn der Achtzigerjahre. "The Catcher Was a Spy" von Ben Lewin mit Paul Rudd und Sienna Miller erzählt die wahre Geschichte eines Geheimagenten des OSS, der den USA beim Wettrennen um den Bau der ersten Atombombe beistand. "Colette" von Wash Westmoreland mit Keira Knightley und Dominic West erzählt die Geschichte der berühmten Schriftstellerin in Paris, die ihre Bücher unter dem Namen ihres Mannes veröffentlichte. In "Come Sunday" von Joshua Marston mit Chiwetel Ejiofor geht es um einen Pastor, der sich gegen die Kirchendoktrin stellt.

In "Damsel" von David Zellner und Nathan Zellner begibt sich Robert Pattinson im Wilden Westen auf eine gefährliche Reise. Gus Van Sant zeigt seinen neuen Film "Don't Worry, He Won't Get Far on Foot" mit Joaquin Phoenix und Jonah Hill. Mit "Futile Gestures" kehrt auch David Wain nach Sundance zurück, der mit Will Forte in der Hauptrolle von dem Gründer von National Lampoon erzählt. "Hearts Beat Loud" von Brett Haley erzählt von einem Vater und seiner Tochter, die in Brooklyn beginnen, gemeinsam Lieder zu schreiben.

Die Nick-Hornby-Verfilmung "Juliet, Naked" von Jesse Peretz mit Rose Byrne und Ethan Hawke wurde auf dem AFM nach Deutschland an Prokino verkauft. In "A Kid Like Jake" von Silas Howard müssen Claire Danes und Jim Parsons als junges Ehepaar damit fertig werden, dass ihr Sohn lieber mit Mädchenspielzeug spielt. "Ophelia" von Claire McCarthy mit Daisy Ridley und Naomi Watts erzählt Shakespeares "Hamlet" noch einmal ganz neu. Nach einem Drehbuch von Oren Moverman entstand "Puzzle" mit Kelly Macdonald. Ein noch unbetitelter Film von Debra Granik erzählt u. a. mit Ben Foster von einem Vater und seiner Tochter, die von der Außenwelt abgeschieden in einem Naturpark leben. Und "What They Had" von Elizabeth Chomko zeigt Hilary Swank und Michael Shannon über zwei Geschwister, die mit der Alzheimer-Erkankung ihrer Mutter konfrontiert werden.

Im U.S.-Wettbewerb laufen Filme wie "Blaze" von Ethan Hawke, "Burden" mit Garrett Hedlund über einen Klansman, der sich unerwartet verliebt, "I Think We're Alone" mit Peter Dinklage und Indiequeen Elle Fanning, "The Kindergarten Teacher" mit Maggie Gyllenhaal, "Lizzie" mit Chloe Sevigny und Kristen Stewart über die berüchtigte Mörderin Lizzie Borden oder das Regiedebüt von Paul Dano, "Wildlife", mit Carey Mulligan.


Quelle: Blickpunkt:Film

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