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Berlin, 18.03.2004, 09:53  Blickpunkt:Film

Senator bilanziell überschuldet

Wie bereits gestern vermutet, hat die Senator Entertainment AG aufgrund hoher Wertberichtigungen im vergangenen Jahr ihr Grundkapital komplett aufgezehrt und ist somit bilanziell überschuldet. Wie es in einer adhoc-Meldung des Unternehmens heißt, habe sich die Höhe der Wertberichtigungen auf das Filmvermögen und die Beteiligungen zwischenzeitlich derart konkretisiert, dass man diese Aussage jetzt treffen könnte. Unternehmenssprecher Karl-Wilhelm Homburg erklärte gegenüber blickpunktfilm.de, dass man nach dem Konkursrecht dazu verpflichtet sei, Insolvenz anzumelden, falls es innerhalb von drei Wochen nicht zu einer Lösung komme. Deshalb würden jetzt Verhandlungen mit Banken geführt, um möglichst schnell eine Lösung herbeizuführen. Dies sei auch im Hinblick auf die derzeit verunsicherten Anleger nötig. Konkrete Rettungsszenarien gebe es aufgrund der erst begonnenen Gespräche noch nicht. Zunächst sei auch keine außerordentliche Hauptversammlung geplant. Diese schreibe das Aktiengesetz erst dann vor, wenn es mit den Banken nicht zu einer Einigung komme.
Nachdem die Aktie der Senator Entertainment AG bereits gestern einen rund 30-prozentigen Einbruch im Vergleich zum Vortag erlebt hatte, fiel der Kurs zu Beginn des heutigen Handelstages noch einmal um mehr als 20 Prozent auf Werte knapp über 0,40 Euro.


Quelle: Blickpunkt:Film

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