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Santa Ana, 17.06.2004, 08:21  Blickpunkt:Film

Samaha muss 77 Mio. Dollar zahlen

Das Urteil im Franchise-Prozess ist gesprochen. Dem Kläger Intertainment wurde Recht gegeben. Franchise-Pictures-Chef Elie Samaha muss 77 Mio. Dollar Strafe zahlen. Damit entsprachen die Geschworenen exakt den Forderungen eines unabhängigen Beraters, der 115 Mio. Dollar als zu zahlenden Betrag empfohlen hatte - minus knapp 40 Mio. Dollar, die bereits von der HypoVereinsbank, dem Kreditgeber von Intertainment, abgeschrieben worden sind. Die Geschworenen stellten sich auf die Seite von Intertainment-Chef Barry Baeres, der die Klage angestrengt hatte, weil ihm die Produktionsfirma Franchise gezielt übersteigerte Budgets für die von ihm erstandenen Filme genannt haben sollte, um mehr Geld von Intertainment für die Rechte zu erhalten: Anstatt der vereinbarten 47 Prozent des Budgets bezahlte Intertainment die Kosten der besagten Filme fast komplett. Baeres bedankte sich nach dem Urteilsspruch für die einstimmige Entscheidung der Geschworenen. Aber auch Franchise-Anwalt Bill Price zeigte sich erfreut, weil die Geschworenen einen weiteren Teil der Klage abgeschmettert hatte, den so genannten Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Claim, der die Summe noch einmal deutlich erhöht hätte.


Quelle: Blickpunkt:Film

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