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Washington, 17.02.2005, 09:28  Blickpunkt:Film

Neues Strafmaß für Moralverstöße im
US-Fernsehen

Mit einer klaren Mehrheit von 389 zu 38 Stimmen hat das US-Repräsentantenhaus jetzt ein Gesetz verabschiedet, wonach das Bußgeld für die Ausstrahlung "unanständiger" und gewaltverherrlichender Sendungen deutlich erhöht wird. Wie die dpa berichtet, soll die Höchststrafe von bisher 32.500 Dollar auf 500.000 Dollar erhöht werden.

Anlass für das neue Gesetz, das nach Ansicht seiner Befürworter "dem Schutz der Familie" dienen soll, war ein Vorfall beim letztjährigen Finale der US-Footballliga. Während der Halbzeitshow des Spiels hatte Justin Timerlake vor laufenden Kameras die Brust seiner Duettpartnerin Janet Jackson entblößt. Die 20 übertragenden CBS-Sender wurden damals wegen einer "Verletzung von Anstandskriterien" von der US-Medienaufsicht FCC zu einer Gesamtstrafe von insgesamt 550.000 Dollar verurteilt. Insgesamt verhängte die FCC nach Angaben des "Hollywood Reporter" im vergangenen Jahr Strafen wegen Programmverstößen in Höhe von 7,7 Mio. Dollar; eine deutliche Steigerung beispielsweise gegenüber dem Wert von vor vier Jahren von 48.000 Dollar.

Das jetzt vom US-Repräsentantenhaus verabschiedete Gesetz muss noch vom Senat abgesegnet und von Präsident George W. Bush unterzeichnet werden.


Quelle: Blickpunkt:Film

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