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Berlin, 17.09.2014, 07:30  Blickpunkt:Film | TV

Netflix verzichtet (vorerst) auf deutsche Eigenproduktionen

Netflix-Chef Reed Hastings: "Nichts gefunden" Großansicht
Netflix-Chef Reed Hastings: "Nichts gefunden"  
"Wir haben in Deutschland Ausschau gehalten nach geeigneten Stoffen - aber nichts gefunden", erklärte Netflix-Firmengründer und CEO Reed Hastings im Interview mit Blickpunkt:Film auf die Frage nach deutschen Eigenproduktionen. Voraussetzung für eine lokale Netflix-Serie mit deutschen Schauspielern sei ein Thema von weltweitem Interesse -eine Bedingung, die Produzenten hierzulande mit ihren Serienkonzepten für die Kalifornier bisher nicht erfüllen konnten.

Dabei dürfte es an Ideen für Netflix-Serien "Made in Germany" nicht mangeln, alle großen Produktionshäuser stehen bei den Amerikanern Schlange. Man stehe im engen Austausch mit der Branche, bestätigte Hastings. Bis es grünes Licht für ein vergleichbares Projekt wie "The Crown" gibt, ein 125-Mio.-Euro Bio-Pic über Queen Elizabeth II, oder "Marseille", eine achtteilige Serie von Dan Frank, die Netflix für den französischen Markt herstellen lässt, müssen sich deutsche Produzenten wohl noch einige Jahre gedulden. "Normalerweise steigen wir ein oder zwei Jahren nach Launch unseres Dienstes in Eigenproduktionen ein", so Hastings. Und dass für den deutschen TV-Markt besondere Gesetzmäßigkeiten gelten - das mussten schon andere Newcomer feststellen.

Das komplette Interview mit Netflix-Chef Reed Hastings lesen Blickpunkt:Film-Abonnenten in der kommenden Ausgabe.


Quelle: Blickpunkt:Film

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