Venedig, 04.03.2004, 16:30  Blickpunkt:Film

Moritz de Hadeln wurde Schweigegeld geboten

Moritz de Hadeln
Moritz de Hadeln  
Dem Direktor des Filmfestivals von Venedig, Moritz de Hadeln, sind nach eigenen Worten 20 000 Euro Schweigegeld von einem Anwaltsbüro der Festspiele angeboten worden. Dafür hätte er "völliges Stillschweigen" über seine Ausrichtung der beiden Festivals 2002 und 2003 wahren sollen, sagte de Hadeln in einem Interview der Zeitung "Corriere della Sera". Die Offerte sehe vor, dass er weder in Italien noch im Ausland Interviews zur Biennale gebe. Er habe das Angebot aber abgelehnt: "Meine Würde steht nicht zum Verkauf." Es ist noch immer unklar, ob de Hadeln die Filmfestspiele weiter leiten solle. Darüber entscheide in Kürze der Verwaltungsrat. Italienische Medien spekulieren bereits über mögliche Nachfolger de Hadelns, der früher das Berliner Filmfestival geleitet hatte. Genannt werden Marco Müller, ein gebürtiger Römer und ehemaliger Leiter der Filmfestspiele in Locarno und Rotterdam, und der italienische Schauspieler Giancarlo Giannini.


Quelle: Blickpunkt:Film

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