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Universal Pictures International Germany GmbH

Filmverleiher

Berlin, 10.06.2014, 15:09  Blickpunkt:Film | Produktion

Markus Goller hat "Alles ist Liebe" abgedreht

Eine Windmaschine, ein großer Sack mit Kunstschneesplittern, ein Tannenbaum und etwas Deko - mehr braucht es nicht, um mitten im Frühling Weihnachtsstimmung zu zaubern. In der Abenddämmerung dreht Regisseur Markus Goller am Richardplatz in Berlin-Neukölln eine entscheidende Szene für seinen Film "Alles ist Liebe Clip": Ein kleines Mädchen kommt aus der Eingangstür eines Familienhauses, telefoniert und springt in die Luft, als plötzlich die ersten Schneeflocken ihre Nase umschwirren.

Paul Steinschulte (Universal Pictures), Regisseur Markus Goller, Katharina Schüttler, Fahri Yardim, Produzent Henning Ferber, Christian Ulmen, Veronika Grob (MBB) und Elmar Wepper am Set von ?Alles ist Liebe? Großansicht
Paul Steinschulte (Universal Pictures), Regisseur Markus Goller, Katharina Schüttler, Fahri Yardim, Produzent Henning Ferber, Christian Ulmen, Veronika Grob (MBB) und Elmar Wepper am Set von ?Alles ist Liebe?  
"Sie freut sich, weil ihr Vater, der schon öfters versagt hat, sein Versprechen in letzter Minute doch noch halten konnte, einen Baum und den Weihnachtsmann mit nach Hause zu bringen", erklärt Goller. "Nebenbei hat er noch gesagt, dass es bald schneit, und siehe da, es fängt an zu schneien. Alles ist gut, alles ist Liebe - genauso wünscht man sich das Weihnachtsfest. Erst recht, wenn es mal wieder Familienstreit gab, das Beziehungskarussell außer Kontrolle geraten ist oder einfach das Geld fehlt." Genau davon handelt die romantische Kinokomödie "Alles ist Liebe" Clip, in der fünf Paare kurz vor Weihnachten im Fokus stehen. "Das ist genau mein Thema: Es geht um die Liebe, und davon erzähle ich immer wieder gern", freut sich Goller, der schon mit "Friendship!" Clip, "Eine ganz heiße Nummer" Clip und "Frau Ella" Clip ein Millionenpublikum erreichte.

Diesmal stehen ihm ein Budget von sechs Mio. Euro und die Crème de la Crème der deutschen Schauspielerzunft zur Verfügung - darunter Nora Tschirner, Tom Beck, Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring, Katharina Schüttler, Fahri Yardim, Christian Ulmen, Friedrich Mücke, Inez Bjørg David und Elmar Wepper, die von Ende Februar bis 16. April vor der Kamera standen. "Es ist einfach schön, mit so vielen Leuten zu arbeiten, die man bereits kennt", sagt Christian Ulmen. "Da geht es familiär zu, auch wenn man nicht immer zusammenspielt."

"Alles ist Liebe" ist eine Henning Ferber Produktion in Koproduktion mit Film1 und Universal Pictures International - eine Konstellation, die bereits 2011 mit Detlev Bucks Komödie "Rubbeldiekatz" Clip den richtigen Riecher für das passende Weihnachtsgeschenk auf dem deutschen Kinomarkt hatte. Geschäftsführer Paul Steinschulte, der "Alles ist Liebe" im Verleih von Universal Pictures International Germany am 4. Dezember in die Kinos bringen wird: "Wir sind überzeugt, dass dieser Film Ende 2014 einen besonderen Stellenwert im Programmangebot der Kinos einnehmen wird, denn einen so facettenreichen und warmherzigen Stoff, der sich szenisch rund um Weihnachten abspielt, hat es in Deutschland schon lange nicht mehr ge­geben."

Vorbild für "Alles ist Liebe" ist die niederländische Komödie "Alles is Liefde" von 2007: "Ich fand den Ansatz interessant, einen Ensemblefilm um Weihnachten spielen zu lassen", erzählt Produzent Henning Ferber. "Daher habe ich zusammen mit der Autorin Jane Ainscough und später mit Markus Goller über sechs Fassungen daran gearbeitet, einen eigenen Schliff zu finden, der mehr auf deutsche Weihnachtstraditionen abgestimmt ist." Die Britin Jane Ainscough lieferte u.a. die Vorlagen zum Kritikerliebling "Eltern" Clip und dem an den Kinokassen sehr erfolgreichen Family-Entertainment "Hanni & Nanni 1 Clip & 2". "Wir haben eine Menge guter Drehbuchautorinnen, und auch im Regiefach sind 50 Prozent aller Filmhochschulabgänger Frauen, was sich aber leider nicht in der Kinorealität widerspiegelt", bedauert Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboard Berlin-Brandenburg. 400.000 Euro gab es vom Medienboard für "Alles ist Liebe", und das nicht nur, weil man mit "Rubbeldiekatz" gute Erfahrungen mit Film1 und Universal machte. "Wir glauben, dass 'Alles ist Liebe' ein toller Film werden wird, denn Markus Goller hat schon öfters bewiesen, dass er intelligente und gefühlvolle Unterhaltung bietet, ohne kitschig zu werden", so Niehuus weiter, die sich nicht daran stört, dass alle Szenen, die in Berlin gedreht wurden, Frankfurt am Main darstellen. "Berlin musste schon für vieles herhalten. Für ,Die Bourne Verschwörung Clip' diente die Stadt als Kulisse für Moskau, für ,Monuments Men Clip' war es Paris. Jetzt ist es eben Frankfurt."

In Frankfurt lebt Single Kiki (Tschirner), die unverhofft ihre erste Liebe wiedertrifft, wobei Jan (Tom Beck) jetzt ein internationaler Kinostar ist. Clara (Heike Makatsch) und Hannes (Wotan Wilke Möhring) stehen vor den Trümmern ihrer Ehe, nachdem er sie mit einer anderen betrogen hat. Klaus (Friedrich Mücke) und Viktor (Christian Ulmen) stehen kurz vor der Hochzeit, während Kerem (Fahri Yardim) seiner Frau Simone (Katharina Schüttler) und den Kindern verheimlicht, dass er seinen Job verloren hat und kein Geld für Geschenke hat. Und ein Mann (Elmar Wepper) im Weihnachtskostüm ist ständig auf der Flucht. Schauplatz aller fünf Episoden, die parallel ­erzählt werden und miteinander verwoben sind, ist Frankfurt, weshalb HessenInvestFilm mit 800.000 Euro Hauptförderer der Produktion ist. 400.000 Euro steuert die FFA bei, der DFFF beteiligt sich mit über einer Mio. Euro.

Bleibt nur die Frage, wie man sich in Weihnachtsstimmung bringt, wenn gerade Frühlingsgefühle erwachen. Fahri Yardim gibt eine Antwort: "Du musst dich nur auf das einlassen, was dich umgibt. Auf die Zeilen, die du sprichst, auf die Kleidung, die du trägst, und auf die Ausstattung, die dich umgibt. Hin und wieder läuft dir dann noch Elmar Wepper mit Vollbart und Weihnachtsmütze über den Weg. Da kommt man relativ schnell in die richtige Stimmung." mt


Quelle: Blickpunkt:Film

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