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Los Angeles, 19.08.2005, 09:03  Blickpunkt:Film

Kalifornien denkt über Steueranreize nach

Angesichts der dramatischen Abwanderungen von Produktionen aus Hollywood zieht die Regierung von Kalifornien nun offenbar Steuervergünstigungen für Produzenten in Erwägung. Denn Produktionen wandern nicht nur reihenweise an günstigere Produktionsstandorte im Ausland ab. Auch andere US-Bundesstaaten wie Louisiana machen dem klassischen Filmstaat zunehmend Konkurrenz. Dort wurden im Vorjahr 24 Kino- und TV-Movies gedreht. Im Staat Kalifornien fiel die Anzahl der Außendrehtage dagegen von 13.980 im Jahr 1993 auf nur 8707 im Vorjahr, wie die "New York Times" berichtet.

In ungewohnter Einigkeit machen sich Demokraten und Republikaner darum für ein Gesetz stark, wonach Produzenten bis zu drei Mio. Dollar ihrer Produktionskosten erstattet werden könnten. Dass sie damit bei Gouverneur Arnold Schwarzenegger offene Türen einrennen, versteht sich von selbst. Um jeden falschen Verdacht aus der Welt zu räumen, betonte eine von Schwarzeneggers Beraterinnen, es ginge bei der Initiative nicht um Subventionen von Studios, sondern um Jobs für die Bürger Kaliforniens.


Quelle: Blickpunkt:Film

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