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Hamburg, 12.03.2004, 17:16  Blickpunkt:Film

Hamburger Produzenten fordern filmpolitische Neuorientierung

Die Vereinigung Unabhängiger Filmproduzenten Hamburgs hat in einem Offenen Brief den Ersten Bürgermeister Hamburg, Ole von Beust, aufgefordert, die filmpolitischen Ziele der Hansestadt neu zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Als Hintergrund dieses Schreibens führen die 16 Produktionsfirmen "Überlegungen" seitens der Politik an, die städtischen Mittel zur Unterstützung der Filmschaffenden verringern zu wollen. Bereits im vergangenen Jahr 2003 seien diese um zehn Prozent gekürzt worden. Filme wie der jüngste Berlinale-Erfolg "Gegen die Wand Clip" und die Oscar-Nominierung "Die rote Jacke", beides Arbeiten Hamburger Filmemacher, seien nur "dank der kontinuierlichen Unterstützung durch die Filmförderung möglich" geworden. Ferner stellen die Unterzeichner fest, darunter Fatih Akin und Andreas Thiel (Corazón International) sowie Stefan Schubert und Ralph Schwingel (Wüste Filmproduktion): "Erst jüngst kam eine Studie der Handelskammer Hamburg zu dem Schluss, dass in Film investierte Fördermittel einen wirtschaftlichen Effekt in Höhe des vierfachen ihres Wertes erzielen. Gleichzeitig bedeutet ein in Hamburg produzierter Film, der international erfolgreich ist, auch eine vergleichsweise günstige Marketingkampagne."


Quelle: Blickpunkt:Film

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