Mel Gibsons Icon Distribution hat Klage gegen die US-amerikanische Postproduction-Firma Lightning Media eingereicht. Schon im Februar hatte das FBI drei Lightning-Media-Mitarbeiter verhaftet, die illegale Kopien von "Die Passion Christi" angefertigt und weitergegeben hatten. Lightning Media war in die Nachbearbeitung von Mel Gibsons umstrittenen Jesus-Film involviert. Eine der Kopien war laut dpa mehrere Tage vor der US-Premiere am 25. Februar der "New York Post" zugespielt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei "Passion"-Piraten nicht vor, die Raubkopien aus Gewinnsucht verteilt zu haben; sie hatten die Filme offenbar an Freunde weitergegeben. Dennoch könnten sie wegen Verstoßes gegen das Urherberrecht im Fall eines Schuldspruchs mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden. Die Firma Lightning Media hat jede Verantwortung für illegale Aktionen ihrer Beschäftigten zurückgewiesen.
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