Förderungen für Warner-Tochter erneut in Frage gestellt
Der Streit um die Produktionen der Warner-Tochter 2003 Productions setzt sich fort. Vor zehn Monaten hatten die beiden Produzentenverbände Syndicat des Producteurs Indépendants (SPI) und Association des Producteurs Indépendants (API) ein Verfahren beim Pariser Amtsgericht eingeleitet, um die vom Centre National de la Cinematographie (CNC) bewilligten Produktionsförderungen zu Gunsten Jean-Pierre Jeunets "A Very Long Engagement" überprüfen zu lassen.
Die zwei Organisationen gingen davon aus, die von Warner-France-Chef Francis Boesflug geführte 2003 Productions sei eine außereuropäische Gesellschaft und könne deswegen keine öffentlichen Gelder erhalten. Nach Überprüfung der Kapitalstruktur des Unternehmens hat das Gericht festgestellt, daß der US-Major mit insgesamt 39 Prozent an 2003 Productions beteiligt ist.
Dieser Anteil scheint hoch genug zu sein, um die Unterstützung des CNCs aufzuheben. Dies sollte nicht nur fürs nächste Werk Jeunets, dessen Start für den 27. Oktober geplant ist, sondern alle Koproduktionen der Gesellschaft wie u.a. auch für Josiane Balaskos "L'ex-femme de ma vie" gelten.
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