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Berlin, 22.09.2005, 10:04  Blickpunkt:Film

Filmakademie mit neuem Zeitplan

Die begehrte Lola wird künftig zwei Monate früher verliehen
Die begehrte Lola wird künftig zwei Monate früher verliehen  
Die Lola wird künftig bereits Ende April verliehen. Mit der Vorverlegung will die Deutsche Filmakademie in eine relevantere Kinosaison rücken und der Preisgala, den Produzenten und Verleihern der nominierten Filme einen prominenteren Platz einräumen. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises wurde 2005 erstmals von der Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem BKM veranstaltet - und das mit großem Erfolg. "Die Resonanz war phänomenal. Wir standen vor der Überlegung, alles beim Alten zu belassen, auf Nummer Sicher zu gehen, oder aber unsere Arbeit zu optimieren und für die Branche noch eins drauf zu setzen. Nach einer intensiven Analyse sind wir dem zu Schluss gekommen, dass das größte Defizit der Preisverleihung ihr Termin war", erklärt Akademie-Vorstandschef Stefan Arndt (X Filme). Mit der Vorverlegung um gut zwei Monate messe man dem höchstdotierten Kulturpreis noch mehr Bedeutung bei. Verleiher und Produzenten würden mit ihren Filmen in einer relevanteren Kinosaison an die Öffentlichkeit treten, erläutert Arndt die Idee: "Die Terminierung kurz vor den Filmfestspielen in Cannes und nach der Münchner Filmwoche und der Berlinale gibt der deutschen Kinobranche eine viel bessere Plattform. In den ersten vier Monaten des Jahres wird mächtig für den deutschen Film getrommelt. Und unser Ziel ist es, den hohen Marktanteil zu halten, im Idealfall natürlich zu steigern."

Um die Organisation stemmen zu können, hat die Akademie dementsprechend die Anmeldefrist auf Ende Oktober vorverlegt. "Wir bitten jetzt schon alle Produzenten, die teilnehmen wollen, sich anzumelden. Denn je früher wir wissen, wie viele Einreichungen es in etwa werden und auf welche Filme sich die Auswahl konzentriert, desto effizienter können wir arbeiten", so Arndt. Zum ersten Mal kann die Bewerbung auch online erfolgen, "was für uns wie auch für die Bewerber eine große Erleichterung ist", so Arndt weiter.

Zu den neuen Richtlinien zählt, dass das eingereichte Projekt mit mindestens fünf Kopien in den deutschen Kinos gestartet sein muss. Das erste Meeting der Vorauswahljury findet am 20. Januar statt. Bezüglich etwaiger Veränderungen von Location und Moderation hält sich Arndt noch bedeckt. "Doch auch hier wird es ein paar große Veränderungen geben. Ebenso wie beim Lola-Festival, das 2006 in gestraffter Form stattfinden wird. Erst einmal bin ich sehr froh, dass wir wieder mit demselben Kreativteam um Thomas Peter Friedl, Nico Hofmann und Günter Rohrbach zusammenarbeiten werden.


Quelle: Blickpunkt:Film

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