Los Angeles, 17.02.2004, 09:37  Blickpunkt:Film
Thema: Disney-Krise

Disney lehnt Comcast-Angebot ab

Das elfköpfige Board der Walt Disney Company hat dem umstrittenen Konzernchef Michael Eisner den Rücken gestärkt und das Übernahmeangebot durch den Kabelnetzbetreiber Comcast abgelehnt. In einem ersten Statement erklärte der Disney-Konzern, die von Comcast 3,24 Dollar pro Aktie lägen weit unter dem derzeitigen Marktpreis, der nach Angaben des "Hollywood Reporter" im Bereich von 3,50 Euro liegt. Man würde nicht im Interesse der Disney-Aktionäre handeln, wenn man jetzt ein Angebot akzeptiere, das nicht dem Wert des Konzerns entspreche und nicht dessen wirtschaftliche Perspektiven reflektiere. Darüber hinaus machte das Disney-Board deutlich, dass man vollstes Vertrauen in die Geschäfts- und Finanzpolitik von CEO und Chairman Michael Eisner habe, der in den vergangenen Monaten in die Kritik der beiden ehemaligen Disney-Manager Roy E. Disney und Steven Gold geraten war. Comcast reagierte auf die Ablehnung mit Unverständnis. Das Angebot sei eine "großzügige Bewertung" der Geschäftsentwicklung bei Disney in den vergangenen drei Jahren, heißt es dazu in einem ersten Statement. In Analystenkreisen wird nun erwartet, dass Comcast möglichst bald ein höheres Angebot vorlegen wird.


Quelle: Blickpunkt:Film

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