Sundance, 26.01.2004, 14:58  Blickpunkt:Film

Die Sundance-Gewinner

"Primer" wurde in Sundance zum besten Spielfilm gekürt
"Primer" wurde in Sundance zum besten Spielfilm gekürt  
Gestern istin Park City das Sundance Film Festival zu Ende gegangen. Der Preis für den besten Spielfilm ging überraschenderweise an "Primer" von Shane Carruth, ein Thriller, der "für den Preis eines Gebrauchtwagens" entstanden ist. Erzählt wird die Geschichte von vier Männern, die dank einer Zeitmaschine alles bekommen, was sie sich wünschen. Favoriten wie "Garden State Clip", "The Woodsman Clip", "Maria Full of Grace Clip" und "We Don't Live Here Anymore" gingen dagegen leer aus. Auch der Preis für den besten Dokumentarfilm wurde nicht an eine der heiß gehandelten Politdokus vergeben, sondern an "Dig" von Ondi Timoner, dem Porträt über zwei in die Jahre gekommene Rock-Acts. Regiepreise gingen an Morgan Spurlock für sein Fast-Food-Experiment "Super Size Me Clip" und Debra Granik für "Down to the Bone". Das Publikum kürte "Maria Full of Grace Clip" zum besten Spielfilm, Joshua Marstons Drama um eine junge Kolumbianerin, die Drogen in die USA schmuggelt. Bester Dokumenterafilm war nach Ansicht des Publikums "Born into Brothels" von Ross Kauffman und Zana Briski, der sich mit den Kindern von Prostituierten in Kalkutta beschäftigt. Sundance drohte in diesem Jahr aus allen Nähten zu Platzen: Rund 40.000 Besucher hatten sich in dem Bergdorf Park City in Utah eingefunden.


Quelle: Blickpunkt:Film

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