"Good Bye, Lenin!" erklomm zum fünften Mal die Spitze der deutschen Charts
Mit dem schwächsten Umsatz des Jahres ging das vergangene Kinowochenende in Deutschland zu Ende: Weil der neu gestartete Favorit "Daredevil" vom an Superhelden (und womöglich amerikanischen Produkt) gegenwärtig desinteressierten Publikum abgewatscht wurde und bei 745 Kopien nur von vorerst geschätzten 250.000 Kinogängern gesehen wurde, konnte "Good Bye, Lenin!" mit lediglich etwa 275.000 Besuchern zum fünften Mal Platz eins der Charts belegen. Dass sich der Irakkrieg negativ aufs Kinogeschäft auswirkte, lässt sich am deutlichsten wohl daran ablesen, dass Wolfgang Beckers Film mit 40 Prozent ungewöhnlich stark abbaute. Die Top fünf werden von "Manhattan Love Story" mit 180.000 Zuschauern, sowie "Final Destination 2" und "Ein Chef zum Verlieben" mit jeweils etwa 75.000 Besuchern komplettiert. Insgesamt kamen nur knapp 1,2 Mio. Besucher in die Kinos - nach Endabrechnung könnte das womöglich den schwächsten Wochenendumsatz seit knapp zwei Jahren, auf jeden Fall aber seit sechs Monaten bedeuten.
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