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München, 13.06.2005, 10:46  Blickpunkt:Film

Constantin-Chef fordert Fensterverkürzung

Fred Kogel will sich für eine Verkürzung der Sperrfristen einsetzen
Fred Kogel will sich für eine Verkürzung der Sperrfristen einsetzen  
In die Debatte um Auswertungsfristen hat sich jetzt auch Fred Kogel, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG, eingeschaltet. In einem Interview mit der Finanzzeitschrift "Euro am Sonntag" vom vergangenen Wochenende fordert er eine Verkürzung der Auswertungsfenster: "Es gibt bei deutschen Filmen eine sechsmonatige Sperrfrist zwischen Kinostart und DVD-Veröffentlichung. Wir werden uns massiv dafür einsetzen, dass diese Sperrfrist verkürzt wird. Das hätte zwei Vorteile: Es würde uns bei der Bekämpfung der Piraterie stark helfen. Und wir würden dem Bedürfnis der Konsumenten entgegenkommen, die die DVD früher haben wollen."

Auf die Nachfrage, ob dies nicht zu Lasten der Kinobetreiber gehen würde, erklärte Kogel: "Sie haben recht, das ist ein heißes Thema. Aber es gibt Marktentwicklungen, die sich nicht aufhalten lassen. Unser Ziel muss es sein, dass die DVD drei Monate nach der Kinopremiere auf den Markt kommt."


Quelle: VideoWoche

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